Fussball - Westfalenliga

Verdienter 4:0-Erfolg des DSC Wanne-Eickel gegen YEG Hassel

Ein hartes Stück Arbeit: hier landet Wannes Patrick Preissing (li.) unsanft nach einem Zweikampf.

Ein hartes Stück Arbeit: hier landet Wannes Patrick Preissing (li.) unsanft nach einem Zweikampf.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Trotz des 4:0-Sieges: Der DSC Wanne-Eickel tut sich schwer gegen YEG Hassel. Keeper Thorben Krol hält den DSC mit starken Paraden im Spiel.

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DSC Wanne-Eickel - YEG Hassel 4:0 (0:0). Der DSC Wanne-Eickel hat das vorgezogene Heimspiel verdient gewonnen.

„Es war aber ein wirklich hartes Stück Arbeit“, fasste DSC-Coach Sebastian Westerhoff nach der Partie zusammen.

In der ersten Halbzeit nicht zwingend

In der ersten Halbzeit tat sich seine Mannschaft gegen den sehr tief stehenden Gast aus Gelsenkirchen schwer.

Zwar ließ der DSC keine Torchance der Gäste zu, Keeper Thorben Krol hatte in den ersten 45 Minuten nur Ballkontakte bei Abstößen oder Rückpässen, aber auch in der Offensive waren die Wanner nicht zwingend. Der Ausfall von Goalgetter Dawid Ginczek machte sich deutlich bemerkbar.

Möglichkeiten durch Piechottka und Ruppert

Einzig über die linke Seite, mit den schnellen Alexander Engel und Marvin Piechottka, spielten sich die Gastgeber immer wieder nach vorne.

So entstand auch die erste einigermaßen gefährliche Möglichkeit. Alexander Engel setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch, spielte einen schönen Doppelpass mit Marvin Piechottka, doch sein Abschluss ging über den Querbalken (18.).

Die zweite und letzte Möglichkeit vor dem Seitenwechsel erarbeitete sich Nick Ruppert, der für den gesperrten Dawid Ginczek im Sturmzentrum agierte.

Ruppert erkämpfte sich den Ball im Sechzehnmeterraum der Gäste, legte zurück auf Damian Bartsch, doch auch sein Abschluss war nicht präzise genug, so dass Hassel-Keeper Polat Keser keine Mühe hatte den Schuss zu fangen.

„Wir waren in den ersten 45 Minuten zwar überlegen und hatten das Spiel unter Kontrolle, doch die gefährlichen Aktionen fehlten leider. Die Räume hatten wir, aber wir haben diese nicht gut bespielt“, so Sebastian Westerhoff.

Torwart Thorben Krol hält den DSC im Spiel

Mit den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit konnte der DSC-Coach dann so gar nichts anfangen. Kurz nach Wiederbeginn hatte YEG Hassel die große Chance auf den Führungstreffer, doch Thorben Krol blieb im Eins-gegen-Eins gegen Seyit Ersoy der Sieger.

Wenig später erkämpfte sich Ersoy den Ball erneut, zog aus 20 Metern ab, doch sein Schuss ging nur an die Latte des DSC-Gehäuses.

Führungstreffer fällt in Drangphase der Hasseler hinein

Doch mitten in die einzige Drangphase der Gäste gingen die Wanner in Führung. Marvin Piechottka legte den Ball am Strafraumeck überlegt mit der Hacke zurück auf Daniel Liguda, der völlig frei aus 14 Metern in die rechte Ecke einschob.

Die Führung brachte dem DSC jedoch wenig Sicherheit. In der 70. Spielminute unterlief dem gerade eingewechselten Luca Robert ein fataler Fehlpass in der Defensive, der ebenfalls eingewechselte YEG-Stürmer Ridvan Demircan lief allein auf Thorben Krol zu, doch wieder blieb der DSC-Keeper der Sieger.

Drei Minuten später war es dann erneut Daniel Liguda, der für Ruhe sorgte. Marco Kampmann erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld und fand Liguda freistehend an der linken Strafraumkante. Der Stürmer blieb eiskalt und schob den Ball souverän in die untere rechte Ecke.

Wanne-Eickel nutzt die Überzahl am Ende clever aus

Damit war die Moral der Gäste gebrochen. Kurz nach Wiederanpfiff dezimierte sich Hassel mit einer Gelb-Roten-Karte wegen Meckerns selbst, der DSC wusste anschließend gut mit den sich bietenden Räumen umzugehen.

Der eingewechselte Rene Michen erzielte nach Ruppert-Zuspiel das 3:0 (83.), Luca Robert sorgte nach schöner Vorarbeit von Rene Michen für den Endstand (88.). „Der Sieg ist absolut verdient, aber am Ende vielleicht etwas zu hoch ausgefallen“, freute sich Sebastian Westerhoff über die drei wichtigen Punkte.

Tore: 1:0, 2:0 Liguda (55., 73.), 3:0 Michen (83.), 4:0 Robert (88.).

DSC: Krol; Schlüter, Basile, Engel - P. Preissing (58. Robert), Kampmann, Bartsch (85. Hildwein), Gerick, Piechottka (77. Koymali) - Ruppert, Liguda (75. Michen).

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