Fussball - Cranger-Kirmes-Cup

Westfalia Herne und DSC Wanne kämpfen auch ums Prestige

3:3 hieß 2018 beim Cranger-Kirmes-Cup zwischen Westfalia Herne (re. Enes Schick) und dem DSC Wanne-Eickel. Dzenan Pilica (li.) trägt zur neuen Saison das Trikot der SpVgg Erkenschwick.

3:3 hieß 2018 beim Cranger-Kirmes-Cup zwischen Westfalia Herne (re. Enes Schick) und dem DSC Wanne-Eickel. Dzenan Pilica (li.) trägt zur neuen Saison das Trikot der SpVgg Erkenschwick.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Die Gruppe der heimischen Teams greift ins Turniergeschehen um den Cranger-Kirmes-Cup ein: Westfalia Herne trifft dabei auf den DSC Wanne-Eickel.

Der Auftakt des Spieltags der Gruppe B des 20. Turniers um den Cranger-Kirmes-Cup gehört dem Ausrichter: ab 17.45 Uhr trifft Westfalenliga-Aufsteiger und Turniergastgeber SV Sodingen auf den Landesliga-Aufsteiger SV Wanne 11. Im Anschluss folgt für den Oberligisten SC Westfalia Herne, nach der Verlegung des Turniers aus dem Glück-Auf-Stadion ins Stadion am Schloss, ein Heimspiel gegen den Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel (Anstoß 19.30 Uhr). In einer starken Gruppe mit heimischen Teams gleich ein Spiel, das der neue DSC-Trainer Sebastian Westerhoff „prestigeträchtig“ nennt.

Es sei immer noch die Phase der Vorbereitung, sagt Westerhoff, und sicherlich werde man das ein oder andere probieren: „Aber bei diesem Turnier kommt es in den Spielen auch auf die Ergebnisse an.“

Zunächst einmal: Westfalia-Trainer Christian Knappmann sagt über den DSC, dessen Mannschaft sei nach den Veränderungen im Kader zu diesem Zeitpunkt noch ein „unbeschriebenes Blatt“, und Westerhoff wiederum erklärt, dass er die Herner zur Zeit noch nur „schwer einschätzen kann“.

„Emotionsgeladene Partie“ erwartet

Aber was sie erwartet, wissen sie dann doch wiederum beide – Knappmann nämlich „eine emotionsgeladene Partie“, und Westerhoff eine Begegnung mit einer offensiven Westfalia, „die sicherlich noch eine eigene Idee für dieses Spiel hat. Und werden unsere eigenen Ideen haben.“ Verraten wird vorab natürlich nichts.

Bevor es zur Nagelprobe für die diversen Einfälle auf beiden Seiten kommt, haben beide Trainer ihren Teams erst einmal ein kurzes Durchschnaufen gegönnt.

Harte erste Vorbereitungszeit für den DSC Wanne

Nach den anstrengenden ersten Vorbereitungswochen hat Westerhoff seinen Spielern den Montag und Dienstag frei gegeben, Knappmann hat seinem Team für den Donnerstag ein Pause gegönnt: „Da kann keiner von fehlender Frische reden. Wir wollen ran an die hundert Prozent.“

Wie die bisherige Vorbereitung war? „Die ersten anderthalb Wochen waren sehr hart“, sagt Sebastian Westerhoff für den DSC Wanne-Eickel, die beiden Tage Pause zu Beginn dieser Woche hätten seinen Spielern aber gut getan. Die Frage, wo seine Mannschaft in der Vorbereitung stehe, stellt sich für Christian Knappmann nicht, sondern er sagt schlicht: „Wir haben guten Kader und sind stärker besetzt als in der vorigen Saison.“

Einer, der kurzfristig dazu gekommen war, fällt allerdings erst mal aus. Qlirim Gashi hat sich im Testspiel am Sonntag gegen den VfL Kemminghausen (2:2) verletzt, sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers eine Bänderverletzung im Knie zugezogen.

Knappmann: „Dieses Jahr kompletter aufgestellt“

Trotz der Abgänge von Kai Hatano (Kandidat für einen Wechsel zu Borussia Dortmund II) und Ilias Anan (zum TuS Haltern). Dafür, so Knappmann, seien zum Beispiel Akteure wie Kaniwar Uzun und Nikolai Pakowski gekommen.

„Wir sind in diesem Jahr kompletter aufgestellt“, sagt Knappmann insgesamt über die Mannschaft des SC Westfalia Herne für die kommende Saison.

Auf eine gemeinsame Idee werden sich Herner und Wanner für ihren Start ins Turnier allemal einigen können. Vorbereitung Hin oder Her – an diesem Abend zählt das Ergebnis, und natürlich auch das Prestige.