Fußball

Zonguldakspor plant eine bessere Zukunft

Aus der Landesliga in die Kreisliga B: Der 28-jährige Yasin Kutucu geht diesen ungewöhnlichen Weg. Er will helfen, bei Zonguldakspor Bickern etwas Gutes aufzubauen.

Aus der Landesliga in die Kreisliga B: Der 28-jährige Yasin Kutucu geht diesen ungewöhnlichen Weg. Er will helfen, bei Zonguldakspor Bickern etwas Gutes aufzubauen.

Foto: Ralph Bodemer

Der frühere Landesliga-Trainer Yasin Kutucu übernimmt ab Juli in Bickern die sportliche Verantwortung. Kurzfristiges Ziel ist die Kreisliga A.

Aus der Landesliga in die Kreisliga B - diesen ungewöhnlichen Weg geht Yasin Kutucu. Der ehemalige Coach des Landesligisten Firtinaspor Herne, mittlerweile auch Inhaber der B-Lizenz, übernimmt im Juli die Kreisliga-B-Truppe von Zonguldakspor Bickern. „Natürlich ist es sportlich gesehen erstmal ein Rückschritt. Aber mich hat das Konzept des neuen Sportchefs Ali Incebacakli absolut überzeugt. Und wenn das Konzept stimmt, dann ist es für mich auch kein Problem, in der Kreisliga B zu arbeiten. Er setzt einfach viel Vertrauen und Hoffnung in mich. Dieses absolute Vertrauen der sportlichen Führung hat mir bei Firtinaspor Herne gefehlt“, erklärt Kutucu.

So wird er in der kommenden Saison nicht nur die erste Mannschaft trainieren, sondern als sogenannter „Trainer-Chef“ auch für die Reserve und die A-Jugend zuständig sein.

Außendarstellung verbessern

Ali Incebacakli, Inhaber und Geschäftsführer der NM Mobile GmbH, sorgt künftig für die finanzielle Rückendeckung, Kutucu ist für den sportlichen Bereich verantwortlich. „Wir wollen natürlich oben mitspielen und in zwei Jahren spätestens in der Kreisliga A spielen. Doch genauso wichtig ist uns, das Image des Vereins zu verbessern und nach außen wieder ordentlich aufzutreten“, weiß der 28-Jährige, dass die Außendarstellung des Vereins zuletzt etwas gelitten hat.

Derzeit bastelt er eifrig an seinem neuen Team, das zum Großteil aus Neuzugängen bestehen soll. Einige derzeitige Zonguldakspor-Akteure, darunter Kapitän und Goalgetter Kubilay Bakir, möchte Kutucu aber gerne weiter an den Verein binden. Doch an der Gelsenkircher Straße hat man nicht nur die nahe Zukunft im Blick. So denkt man aktuell über einen Kunstrasenplatz nach. „Wir haben ganz gute Kontakte zu den Sportfreunden Wanne. Dort wurde der Platz auch in Eigenregie saniert, mit Unterstützung der Stadt. Mit diesem Konzept beschäftigen wir uns auch. Die Planung befindet sich aber noch im Anfangsstadium“, sagt Kutucu. „Doch man sieht einfach, dass wir viel vorhaben und absolut motiviert sind, diesen Verein wieder nach vorne zu bringen.“

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