Tischtennis

Zwei Aufholjagden der Herner Teams- aber nur ein Punkt

Maxim Manevich und seine Vöder Teamkollegen nahmen am Ende einen  Punkt mit aus Beckhausen.

Maxim Manevich und seine Vöder Teamkollegen nahmen am Ende einen Punkt mit aus Beckhausen.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Der TTC Herne-Vöde und der TTC Ruhrstadt II starten Aufholjagden in ihren Partien. Vöde gelingt dabei noch ein Teilerfolg in Beckhausen.

NRW-Liga: TB Beckhausen - TTC Herne-Vöde 8:8. Die eigentlich fest eingeplanten zwei Punkte gegen Schlusslicht Beckhausen rückten schon nach den Anfangsdoppeln in weite Ferne.

Zwei Fünfsatzniederlagen der beiden Spitzendoppel und ein 1:3 des dritten Paares bescherten den Vödern einen unerwarteten 0:3-Rückstand, den die Gastgeber nach dem gleichfalls überraschenden Sieg von Marcel Mann gegen Florian Bartnik sogar noch ausbauen konnten.

Erste Führung für Vöde mit 5:4

Die Wende schien sich in den nächsten fünf Partien anzubahnen, in denen sowohl Jens Polutnik oben, als auch Christoph Haacke und Maxim Manevich in der Mitte sowie Marco Cerin und Sencer Ergül im unteren Paarkreuz allesamt ihre Einzel gewannen und den Vödern mit 5:4 ihre erste Führung bescherten.

Wer geglaubt hatte, die erfolgreiche Aufholjagd würde sie nun beflügeln und Beckhausen verunsichern, sah sich jedoch gewaltig getäuscht. Jetzt drehte der Turnerbund wieder auf und gewann die folgenden vier Begegnungen oben und in der Mitte.

Ärgerliche 2:3-Niederlage von Christoph Haacke

Ärgerlich aus Vöder Sicht war dabei vor allem die 2:3-Niederlage von Christoph Haacke, der schon mit 2:0 Sätzen geführt hatte. Nichts zu bestellen hatten hingegen Maxim Manevich und Jens Polutnik gegen die Abwehrspezialisten Andre Blies und Marcel Mann genauso wenig wie Florian Bartnik, der gegen Udo Lindemann ebenfalls leer ausging.

Ihre Überlegenheit im unteren Paarkreuz nutzten dann aber Marco Cerin und Sencer Ergül, um den Anschluss zum 7:8 wiederherzustellen.

Nach diesem Spielverlauf mit dem Punkt zufrieden

Im Schlussdoppel fanden dann Florian Bartnik und Christoph Haacke wieder zu gewohnter Stärke zurück und sorgten mit einem glatten 3:0 für das leistungsgerechte Unentschieden, das Jens Polutnik anschließend so kommentierte: „Vor dem Spiel hätten wir ein 8:8 sicher als Niederlage angesehen. Doch nach diesem Spielverlauf können wir mit dem einen Punkt absolut zufrieden sein.“

Spiele: Bartnik/Haacke 1:1, Polutnik/Manevich 0:1, Cerin/Ergül 0:1, Bartnik 0:2, Polutnik 1:1, Haacke 1:1, Manevich 1:1, Cerin 2:0, Ergül 2:0.

Ruhrstadt-Reserve muss einen Rückschlag hinnehmen

Verbandsliga: TTC Ruhrstadt Herne II – DJK BW Greven 6:9. Ihre Hoffnungen, ganz oben in der Verbandsliga mitmischen zu können, muss die Ruhrstadt-Reserve nach der Niederlage gegen Greven vorerst auf Eis legen. Nach einer erst zum Schluss spannenden Begegnung unterlag der Aufsteiger dem Tabellenzweiten knapp mit 6:9.

Wieder einmal lagen die Ruhrstädter nach den Doppeln 1:2 hinten. Nach Sieg von Tobias Maciejok und einer Fünfsatzniederlage von Nemanja Gambiroza blieb es bei dem knappen Rückstand. Danach schien das Spiel ein schnelles Ende zu nehmen, denn die Grevener gewannen nicht nur die beiden folgenden Einzel in der Mitte sondern anschließend auch im unteren Paarkreuz.

Aufsteiger Herne beweist Moral

Als dann ihr Spitzenspieler Maximilian Haddick gegen Tobias Maciejok auch sein zweites Einzel glücklich im fünften Satz für sich entschied, führten die Gäste fast uneinholbar mit 8:2.

Doch der Aufsteiger bewies Moral. Zuerst Nemanja Gambiroza, danach in der Mitte Maximilian Bäker und Jasper Reinbothe und dann auch noch Jonas Schindler unten gewannen ihre Spiele und brachten ihr Team mit 6:8 wieder in den Bereich eines Unentschiedens. Die Hoffnungen erstarben allerdings wenig später, als Murat Görgülü nur den ersten Satz für sich entscheiden konnte.

Spiele: Maciejok/Bäker 1:0, Gambiroza/Görgülü 0:1, Reinbothe/Schindler 0:1, Maciejok 1:1, Gambiroza 1:1, Bäker 1:1, Reinbothe 1:1, Schindler 1:1, Görgülü 0:2.

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