Sport im Park

„Alle haben sich super verhalten“

Auch wenn Monika Hermanns etwas traurig ist, dass die „Sport im Park“-Saison schon wieder vorbei ist, so ist sie dennoch froh, dass alles reibungslos funktioniert hat. 

Auch wenn Monika Hermanns etwas traurig ist, dass die „Sport im Park“-Saison schon wieder vorbei ist, so ist sie dennoch froh, dass alles reibungslos funktioniert hat. 

Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.  Organisatorin Monika Hermanns ist angetan von der dritten Auflage von „Sport im Park“.

Jetzt wird gerechnet und bilanziert. Am Freitag sind vier Wochen „Sport im Park“ zu Ende gegangen, aber gefühlt ist die dritte Auflage auch ohne exakte Kenntnis der Zahlen ein großer Erfolg gewesen. Monika Hermanns, die Organisatorin vom Kreissportbund, der die Reihe maßgeblich initiiert hat, blickt bereits mit großer Zufriedenheit auf den Verlauf zurück.

Frau Hermanns, hat die zweite Hälfte von „Sport im Park“ gehalten, was die erste versprochen hat?

Ja, das auf jeden Fall. Die Teilnehmerzahlen sind entweder noch weiter nach oben gegangen oder konstant geblieben. Es hat wieder viele Gespräche mit Übungsleitern und Teilnehmern gegeben. Die kamen längst nicht nur aus Iserlohn, sondern häufig auch aus Hagen und Hohenlimburg, vereinzelt auch aus Schwerte, Dortmund oder Unna.

Gab es denn auch Rückmeldungen von Teilnehmerseite?

Einige möchten, dass wir „Sport im Park“ auch im Winter anbieten. Dann haben mich Mails erreicht, in denen die Teilnehmer erzählen, wie sehr es ihnen gefallen hat. Andere fragten nach Trainingszeiten der Vereine. Das war ja auch einer meiner Wünsche, also dass wir hier Impulse setzen, von denen die Vereine profitieren. Und es wäre klasse, wenn die Vereine ihre Angebote nach draußen verlegen würden.

2018 ging es mit sechs Angeboten und zwei beteiligten Vereinen los. Diesmal waren es 17 verschiedene Veranstaltungen und zehn Akteure. Ist „Sport im Park“ überhaupt noch steigerungsfähig“?

Wenn Corona nicht dazwischengekommen wäre, hätten wir Veranstaltungen parallel anbieten können. Mit geringem Planungsaufwand hätten wir das hinbekommen. So darf es natürlich keine zwei Veranstaltungen zeitgleich geben, bei denen Musik läuft. Und abends lief fast immer Musik, sogar ziemlich laut. Aber von den Anliegern hat sich niemand beschwert, das fanden wir toll.

Der Volksgarten scheint wie geschaffen zu sein für ein Format „Sport im Park“.

Es ist wirklich so. Der Park lebt. Es waren ja nicht nur wir hier, sondern überall war etwas los. Es waren Gruppen an der Musikmuschel, eine Fußballmannschaft hat hier ihre Runden gedreht, und viele Spaziergänger haben uns angesprochen. Sehr gefreut hat uns, dass es keine Zerstörungen gab. Das Banner ist immer noch das, was wir vor einem Monat aufgehängt haben, und auch das Baustellenband, mit dem wir unsere Fläche gekennzeichnet haben, ist unversehrt geblieben, ebenso alle Plakate.

Hat Corona die einzelnen Veranstaltungen überhaupt in irgendeiner Form beeinträchtigt?

Ich hatte häufig das Gefühl, dass es wie immer war, also zumindest während die Veranstaltungen liefen. Manchmal standen die Leute etwas zu dicht beieinander, darauf haben wir sie dann hingewiesen. Aber es war keineswegs so, dass sie aneinander geklebt hätten. Unterm Strich haben sich alle super verhalten, denn alle wollten ja, dass die Sache weiterläuft. Coronabedingt war der organisatorische Aufwand höher, allein schon durch die Bereitstellung des Desinfektionsmittels.

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