Tischtennis

Ausgeklügeltes Nutzungskonzept

Beim TTV Letmathe wird wieder kräftig trainiert.

Beim TTV Letmathe wird wieder kräftig trainiert.

Foto: Foto: Michael May

Letmathe.  Beim TTV Letmathe ist auch das Kadertraining des Verbandes zu Gast.

Tischtennis ist kein Kontaktsport, deshalb ist man beim TTV Letmathe seit Mitte Mai wieder aktiv. Mit einem ausgeklügelten Buchungssystem schafft es der rührige Verein, die Hallenkapazitäten unter den aktuellen Hygienevorschriften optimal zu nutzen.

„Im Netz kann sich jeder für das Training anmelden. In mehreren Blöcken konnten jeweils zehn Spieler zunächst dienstags und donnerstags ab 16 Uhr trainieren. Das hat prima funktioniert“, erläutert der Vereinsvorsitzende Emre Yenen. Durch diese flexibleren Trainingszeiten ist es gelungen, die Trainingswilligen allesamt unterzubringen. Für die Sommerferien hat Yenen erreichen können, dass die Halle durchgehend geöffnet ist, so dass die Kinder, die nicht in in Urlaub fahren, ebenfalls nach Voranmeldung im Netz, trainieren können.

Nutznießer der Öffnung der Turnhalle an der Kirchstraße war zuletzt aber auch der Westdeutsche Tischtennisverband, der auf der Suche nach einer Halle für das Kadertraining beim TTV Letmathe anfragte. Mit dem für Borussia Dortmund spielenden Arda Yenen und Sebastian Koch, der künftig für den TTV 54 in der Landesliga spielt, waren in der Zehnergruppe der Jahrgänge 2005 bis 2008 auch zwei Letmather mit von der Partie. Von Montag bis Freitag wurde täglich intensiv trainiert.

„Wir hatten bereits frühzeitig ein Hygienekonzept entwickelt, so dass wir keine Probleme haben, den Trainingsbetrieb nun laufen zu lassen. In der Regel wird an vier Tischen gespielt. Die Saison soll, so ist es bislang geplant, ganz normal Ende August beginnen. „Es ist allerdings noch nicht klar, ob die Doppel gespielt werden“, wartet Emre Yenen noch auf ein offizielles Statement des Verbandes.

Für seinen 13-jährigen Sohn Arda, der in Dortmund in der Landesliga spielt, aber mit dem Verbandsligateam der Borussia trainiert, hat die Corona-Pandemie erste sportliche Konsequenzen gehabt, denn der Youngster muss die Absage der Tischtennis-Weltmeisterschaft der Gehörlosen in Österreich hinnehmen. „Dafür sieht es für Arda ganz gut aus, dass er nächstes Jahr bei den Deaf Olympics in Brasilien dabei sein kann.

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