Motorsport

In Tschechien erstmals auf dem Podest

Jan Deitenbach ist in Tschechien in die Saison gestartet.

Jan Deitenbach ist in Tschechien in die Saison gestartet.

Foto: Foto: Privat

Cheb/Iserlohn.  Der amtierende Deutsche Supermoto-Meister Jan Deitenbach ist in die neue Saison gestartet.

Am ersten Juli-Wochenende war es endlich soweit. Die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) im Supermoto nahm als erste deutsche Motorrad-Serie überhaupt den Meisterschaftsbetrieb wieder auf. Im tschechischen Cheb, unweit der deutschen Grenze, kamen die knapp 200 Piloten zusammen.

Meister Jan Deitenbach zeigte sich gut vorbereitet und war auf der Bergos Husqvarna von Beginn an vorne mit dabei. Zwar gab es im freien Training einen der seltenen Stürze, der blieb aber ohne Folgen. Und so sicherte sich die Nummer eins Platz drei im Qualifying am Nachmittag.

Ein kleiner Fehler zieht dasFeld wieder zusammen

Im ersten Lauf verpasste er knapp den Startsieg gegen Gaststarter Marc-Reiner Schmidt. Auf Platz zwei führte Deitenbach das Verfolgerfeld an und hielt souverän dem Druck stand. Bei Halbzeit gab es einen kleinen Fehler im Infield, jetzt hingen alle Rad an Rad. Dabei wischte der in Cheb immer sehr starke Steffen Albrecht durch. Doch mehr Raum gab der Iserlohner nicht Preis und fuhr auf Platz drei auf das Podium. „Zum ersten Mal stehe ich hier in Cheb auf dem Podium, ein perfekter Auftakt“, freute sich Jan Deitenbach bei der Siegerehrung.

Im zweiten Lauf klappte der Start nicht ganz so perfekt, nach einem kleinen Gerangel im Eingang zum Off-Road sortierte sich Deitenbach auf Platz vier ein. Sofort machte er Druck auf den Vordermann, fand aber noch keinen Weg vorbei. Doch in Runde drei war das Rennen quasi gelaufen. Mit etwas zu viel Speed rutschte Jan im Geländeteil in einer Kurve geradeaus. Obwohl er nicht stürzte, steckte er im dichten Buschwerk neben der Strecke fest. Erst als Streckenposten ihm den Weg freiräumten, fand er den Weg auf die Strecke zurück, aber da war das Feld schon lange enteilt. Scheinbar aussichtslos zurück setzte er das Rennen fort.

Am Ende überholte er immerhin noch einige Fahrer und kam auf Rang 14 ins Ziel. „So ein Mist, so ein blöder kleiner Fehler“, war er danach enttäuscht. „Aber es ist passiert. Letztes Jahr habe ich hier 13 Punkte verloren, genauso viele sind es jetzt auch.“

Bis zur Fortsetzung der DM dauert es noch eine Weile, denn jetzt ist dort die Sommerpause. Anfang September startet dann das nächste Rennen. Schon nächste Woche stehen dann allerdings Testfahrten mit Technik-Partner Ravenol auf dem Plan, und im August soll die Belgische Meisterschaft beginnen.

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