Eishockey

Iserlohn Roosters gewinnen Heimauftakt gegen Augsburg

| Lesedauer: 2 Minuten
Kris Foucault zeigte eine starke Leistung bei seinem Comeback und gab die Beihilfe zum Ausgleich.

Kris Foucault zeigte eine starke Leistung bei seinem Comeback und gab die Beihilfe zum Ausgleich.

Foto: Dennis Echtermann / IKZ

Iserlohn.  Zum Auftakt der Deutschen Eishockey Liga gewannen die Iserlohn Roosters ihr Heimspiel gegen die Augsburger Panther mit 2:1 (0:0, 0:0, 2:1). Zwei Drittel bestimmten die Roosters die Partie, jedoch ohne Torerfolg. Im letzten Drittel sorgten nach dem Rückstand Cornel und Daugavins für den Sieg

Aus der Aufstellung hatte Kurt Kleinendorst vor der Saisonauftakt noch ein Geheimnis gemacht. Am Ende birgte die Reihenzusammenstellung keine Überraschung. Gegenüber dem letzten Testspiel bei der DEG blieb die Verteidigung unverändert, nur Rausch und Buschmann fehlten. Im Angriff rutschte Foucault mit seiner Rückkehr an die Seite von Bailey und Cornel, Bergmann bildete mit Brown und Daugvins die zweiten Reihe. Rutkowski übte die Centerrolle zwischen Alananov und Ziegler aus.Raedeke führte als Routinier die vierte Reihe mit Streu und Broda an. Die jungen Deutschen Cracks bekamen vom Trainer also viel Vertrauen.

Die Stimmung in der vollgepackten Eissporthalle brodelte vor Spielbeginn, jeder der 4697 Zuschauer war heiß auf das Auftaktbully, dass Iserlohns Rekordspieler Dieter Brügggemann aus der Aufstiegsmannschaft von 1977 einwarf. Beide Teams gingen von Beginn an ein hohes Tempo. Die Roosters bestimmten dabei das Geschehen und erarbeiteten sich die besseren Chancen. Augsburg lauerte dagegen auf Konter, die sich durch einzelne Fehler der Roosters ergaben. Dennoch blieb es trotz eines klaren Schussvorteils (12:3) aus Sicht der Roosters nur beim 0:0. Das galt auch für das Mitteldrittel, indem sich die Sauerländer zum Teil in einen Rausch spielten, ihre Chancen aber weiter nicht nutzten. Das beschäftige die Roosters, denn mit zunehmender Spieldauer passten sie sich dem Augsburger Spiel an. nach vierzig Minuten blieb es weiter torlos. Aufwand (Schüsse 11:3) und Ertrag standen für den IEC in keinem Verhältnis. Augsburg spürte daher, dass für sie durchaus etwas drin war. Eine dumme Strafzeit von Lean Bergrmann nutzten die Gäste prompt durch Kuffner (47) in Führung. Der Rückstand schockte die Roosters aber nicht,. Nur drei Minuten später glich Eric Cornel nach schönem Pass von Kris Foucault aus. Und nach weiteren zwei Minuten traf Kaspars Daugavins zur Führung. Aufwand und Ertrag stimmten nun wieder bei den Roosters. Augsburg setzte am Schluss zwar noch alles auf eine Karte, die Roosters ließen aber nichts mehr anbrennen.

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