Bundesfreiwilligendienst

TuS Iserlohn steht bei „Bufdis“ hoch im Kurs

Das Jahr von Tom Grossart (2. v. re.) beim TuS Iserlohn ist abgelaufen, gleichzeitig begrüßten Rainer Ambrosy (li.) und Axel Kahl (re.) Anna Esser und Michael Lesch.

Das Jahr von Tom Grossart (2. v. re.) beim TuS Iserlohn ist abgelaufen, gleichzeitig begrüßten Rainer Ambrosy (li.) und Axel Kahl (re.) Anna Esser und Michael Lesch.

Foto: Privat

Iserlohn.  Der Großverein hat einen Bundesfreiwilligendienstleistenden verabschiedet und zwei neue begrüßt.

Fliegender Wechsel beim TuS Iserlohn: Zunächst wurde Tom Grossart, der ein Jahr lang seinen Bundesfreiwilligendienst („Bufdi“) im Verein leistete, von Geschäftsführer Axel Kahl und Dr. Rainer Ambrosy, dem Vorsitzenden der Basketballabteilung, verabschiedet. Gleichzeitig begrüßten sie mit Anna Esser und Michael Lesch zwei neue „Bufdis“. Anna Esser wird ebenso wie Tom Grossart vorrangig für die Kangaroos tätig sein, Michael Lesch verstärkt das Geschäftsstellenteam.

Seine berufliche Zukunft sieht er ohnehin im Verwaltungsbereich, nun möchte er wertvolle Erfahrungen in den mitunter komplizierten Verwaltungsprozessen sammeln. „Das kann der TUS mit seinen 22 Abteilungen und den etwa 2.500 Mitgliedern bieten“, ist Kahl überzeugt. „Gerade in jüngster Zeit sind neue Sportarten, wie Mountainbike, Parkour und Cheerdance zum TuS gestoßen, die intensiver Betreuung bedürfen.“

Lesch wird während seiner Dienstzeit auch das Kinder- und Jugendtraining in den Abteilungen Leichtathletik, Turnen, Hockey und Volleyball begleiten. Ähnlich wie Tom Grossart interpretiert auch Anna Esser ihr „Bufdi“-Jahr. Die Dortmunderin erhofft sich Orientierung für ihren beruflichen Lebensweg. Bei ihrem Vorgänger hat das geklappt. Er weiß jetzt, dass er Gymnasiallehrer werden und ein entsprechendes Studium aufnehmen möchte. Ein sehr gutes Zeugnis, das ihm der TuS ausstellte, hat er bereits in der Hand.

Begeisterte Basketballerin stößt zu den Kangaroos

Anna Esser hat sich für die Kangaroos entschieden, weil sie in ihrer Heimatstadt selbst seit zehn Jahren Basketball spielt. Nun erhofft sie sich in der Betreuung von jungen Spielern sowie der Organisation und Umsetzung von Sportprojekten und Veranstaltungen neue Erfahrungen und Qualifizierungen.

Sie gewann schon beim Bewerbungsgespräch alle Sympathien, als sie deutlich zum Ausdruck brachte, dass sie sich erhoffe, im freiwilligen Jahr mehr über ihre Interessen und Fähigkeiten, aber auch Schwächen zu lernen und dabei gleichzeitig anderen zu helfen und sie zu unterstützen – sowohl in der Kinder- und Jugendarbeit, als auch im Management und bei administrativen Tätigkeiten. Dr. Rainer Ambrosy sieht sich in der Pflicht: „Unser Ziel wird es sein, Anna genau diese Erfahrungen zu vermitteln. Dabei stehen uns als großem und vielfältigen Verein viele Möglichkeiten offen.“ In regelmäßigen Gesprächen will er den Fortschritt thematisieren. Keinesfalls dürften die Chancen des freiwilligen Jahres vertan werden. Beide Seiten sollen profitieren.

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