Fussball

Viele offene Abstiegsfragen

Mit wem sich der FC Iserlohn in der kommenden Saison messen muss, ist noch nicht abzusehen.

Mit wem sich der FC Iserlohn in der kommenden Saison messen muss, ist noch nicht abzusehen.

Foto: Michael May

Iserlohn.   Reichlich Spannung ist im Endspurt der Fußballer garantiert

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Im westfälischen Amateurfußball stehen die Entscheidungen kurz bevor, die letzten Auf- und Absteiger werden gesucht. Bereits am kommenden Wochenende gibt es Ergebnisse, weil dann die Schlussrunde in der 3. Liga sowie in der Regionalliga West über die Bühne geht. Letztere bekommt von oben Zuwachs durch Fortuna Köln und möglicherweise auch durch die SF Lotte, aber es wird bei vier Absteigern in die Oberligen bleiben. Die westfälische Staffel erhält in jedem Fall Zuwachs durch den SC Wiedenbrück und Kaan-Marienborn, gefährdet ist auch noch die SG Wattenscheid.

Immer vorausgesetzt, das Aufstiegsrecht wird wahrgenommen und die Lizenz erteilt, steigen aus der Oberliga Westfalen die U23 von Schalke 04 und wohl der TuS Haltern auf. Die beiden Letztplatzierten müssen die Oberliga in Richtung Westfalenliga verlassen, und wen es neben dem 1. FC Gievenbeck trifft, ist nicht abzusehen. Sieben Mannschaften sind vor den beiden letzten Spieltagen noch in Abstiegsgefahr. Kommen jedoch drei westfälische Regionalligisten herunter, trifft es auch den Oberliga-Drittletzten.

Fest steht somit bereits, dass es für die Westfalenligisten nur zwei freie Plätze in der Oberliga geben wird, es steigen also nur die Meister der beiden Staffeln auf. Sechs Mannschaften werden in die Landesligen absteigen. In der Staffel 2 (mit dem FC Iserlohn) wird es neben dem Aussteiger TSV Marl-Hüls, der nach dem zweiten Rückzug in Folge in die Kreisliga hinunter muss, die Mannschaften auf den Plätzen 15 und 16 sicher treffen. Derzeit sind das der SV Horst-Emscher und Kirchhörder SC. Der 14. ermittelt in einem Relegationsspiel mit dem 13. der Staffel 1 einen weiteren Absteiger.

Die Sollstärke der Westfalenliga von 32 Mannschaften wird somit um sechs reduziert, und diese Plätze werden durch Landesligisten besetzt. Neben den Meistern der vier Staffeln können noch zwei Qualifikanten in einer Aufstiegsrunde ermittelt werden. Sollte es drei Oberliga-Absteiger geben, wäre jedoch nur ein Platz zu vergeben. Eine Etage tiefer gilt: Wird die Sollstärke von 64 Landesligisten, aufgeteilt in vier Staffeln, nicht erreicht, können sich auch die Vizemeister der zwölf Bezirksligen auf eine Saisonverlängerung einstellen. Spannende Schlussrunden sind an den nächsten Wochenenden also garantiert.

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