Kellershohn-Cup

1000 Euro Prämien gehen an krebskranke Kinder

Kellershohn-Cup-Sieger 2019 RW Hünsborn

Kellershohn-Cup-Sieger 2019 RW Hünsborn

Foto: meinolf Wagner / Meinolf Wagner

Rothemühle.  Die vier Teilnehmer beim Kellershohn-Cup in Rothemühle spenden ihre kompletten Prämien für den Verein Elterninitiative krebskranker Kinder Siegen.

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Fußball-Landesligist RW Hünsborn hat die zweite Auflage des Kellersohn-Cup in Rothemühle erwartungsgemäß gegen den SV Setzen mit 4:0 (2:0) gewonnen.

Doch das Ergebnis stand bei diesem Turnier im Hintergrund. „Das war eine tolle Überraschung für Christian Pilz, Sprecher des Vorstandes des SV Rothemühle, und erster Vorsitzender der Elterninitiative krebskranker Kinder Siegen.

Die vier Turnierteilnehmer RW Hünsborn, SV Setzen, SV Rothemühle und der FSV Gerlingen spendeten die insgesamt ausgelobten 1000 Euro dem Verein Elterninitiative krebskranker Kinder Siegen.

„Für uns war es eine klare Sache und unsere Mannschaft wird wie die anderen Teilnehmer auch ihren Beitrag leisten“, betonte Henrik Blecker, Spielführer des Turniersiegers RW Hünsborn. Überrascht über diese spontane Aktion war Christian Pilz: „ Solche Veranstaltungen sind wichtig und haben einen hohen Stellenwert für die erkrankten Kinder“. Weiter erklärte Pilz: „Vergesst mir diese Kinder nicht“. So gab Rade Lucic, der sportliche Leiter von RW Hünsborn, zu verstehen: „Es war eine willkommene Abwechselung zum Trainingsbetrieb unter Wettkampfbedingungen, denn die Spielzeit ging ja über 90 Minuten“.

Den dritten Platz belegte der V Rothemühle durch einen 7:5 Sieg nach Elfmeterschießen über Westfalenligist FSV Gerlingen. Nach regulärer Spielzeit hatte es 3:3 gestanden. „Ich bin mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden“, bilanzierte Rothemühles Trainer Marco Tolzin. „Wenn man bedenkt, dass wir fast die komplette zweite Halbzeit verletzungsbedingt mit zehn Mann gespielt haben, sind die Vorgaben, uns gut zu präsentieren, voll aufgegangen“.

Gerlinger mit Platz vier unzufrieden

Wirklich zufrieden war Stefan Keseberg, der am Rothenborn gemeinsam mit Spielführer Hendrik Boßert die sportliche Verantwortung beim Westfalenligisten FSV Gerlingen trug, logischerweise nicht: „Wir haben gesehen, dass wir auch gegen einen Gegner, der zwei oder wie in diesem Fall sogar drei Klassen tiefer spielt, mit 100 Prozent spielen müssen. Das Spiel gegen RW Hünsborn am Mittwoch war noch in Ordnung, aber gegen Rothemühle stimmte die Einstellung nicht.“

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