Volleyball-Oberliga

Alex Kauschke schockt Ex-Kameradinnen von SFG Olpe nur kurz

Ein Bild mit Symbolcharakter: Die Olperinnen (hinten) jubeln, die Aachenerin am Boden.

Ein Bild mit Symbolcharakter: Die Olperinnen (hinten) jubeln, die Aachenerin am Boden.

Foto: volkher pullmann

Olpe.  Mit drei Knallern begann die Partie zwischen dem VC SFG Olpe und PTSV Aachen 3 in der Volleyball-Oberliga.

Am Aufschlag: Alex Kauschke. Und schon stand es 3:0 für die Gäste aus Aachen. Alex Kauschke? Richtig. Sie spielte bis zum Abitur vor zwei Jahren bei SFG Olpe, war als Zuspielerin eine wichtige Stütze und wechselte studienbedingt nach Aachen.

Aber so weit ging die Liebe der SFG-Damen zur Ehemaligen dann doch nicht. Am Ende hieß es 3:0. Diesmal aber nach Sätzen, diesmal für die Gastgeberinnen. Die Satzergebnisse mit 25:19, 25:23 und 25:20 deuten an, dass Trainer Michael Jürgens „eigentlich nicht ernsthaft an eine Niederlage“ denken musste.

Wenig Eigenfehler

Das war auch nötig, denn Aachen griff stark an. Da aber auch der SFG-Block gut stand, waren dies die halbe Miete zum Sieg. Jürgens: „Dazu kam, dass meine Mädels wenig Eigenfehler produzierten.“

Die SFG-Damen waren auf Wiedergutmachung bedacht, hieß es doch im Hinspiel 0:3. Auch wenn sie im zweiten Durchgang nicht ganz die Dominanz des ersten wiederholten, so zweifelte Michael Jürgens nicht am Sieg. Dennoch: Aachen ließ nicht locker, kam nach 18:23-Rückstand noch einmal ran, ohne aber das 25:23 verhindern zu können. „Das war unser Ziel, die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen,“ erklärte Jürgens, „die Mannschaft hatte heute eine insgesamt sehr positive Ausstrahlung.“

Im dritten Satz ließen die Gastgeberinnen nichts mehr anbrennen. In der Abwehr wurde die erkrankte Libera Claudia Radeke durch U18-Spielerin Helen Schneider sehr gut ersetzt. „Helen war eine Supervertretung, sie übernahm Verantwortung.“ Angetan war Jürgens auch darüber, dass die Last der „schnellen Punkte“ nicht allein bei Kristin Bürger lag. Auch durch die Mitte mit Lea Kühr und Janette Bacher sowie von Diagonal (Clara Strunk) wurde viel Druck ausgeübt. Lea Uebach setzte auf Außen Akzente.

„Es fiel mit heute schwer, eine ‚wertvollste Spielerin‘ zu küren. Eigentlich war es die Mannschaft.“ Und doch: „Sandra Petrausch kommt richtig in Schwung. Zum engeren Kader zählt auch Katharina Fink. „Sie hinterließ zuletzt einen guten Eindruck. Aber heute wollte ich in diesem sehr wichtigen Spiel den Flow nicht unterbrechen“, begründete Jürgens die Maßnahme, mit der Start-Sechs durchzuspielen.

SFG: Bacher, Bürger, Fink, Kühr, Petrausch, Strunk, Uebach, Schneider, Adriana Sondermann, Anna Sondermann, Schmitz, Popov.

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