Landesliga

Altenhof dreht gegen FC Lennestadt den Spieß um

Marius Friedrichs (links) im Zweikampf mit Henrik Stahl

Foto: Michael Meckel

Marius Friedrichs (links) im Zweikampf mit Henrik Stahl

Lennestadt.  Donnerwetter, FC Altenhof!

Zwei klare Niederlagen (1:8 in der Meisterschaft und 3:5 im Pokal) kassierte der Fußball-Landesligist in deser Saison zuhause gegen den FC Lennestadt. Gestern drehte die Mannschaft von Trainer Sebastian Brüser im Henselstadion den Spieß um und feierte mit einem 2:0-Erfolg beim Tabellendritten den vierten Sieg in Folge.

Und darüber waren sich nach dem Spiel alle Zeugen einig: Der Sieg der Altenhofer war hochverdient und hätte eigentlich höher ausfallen müssen. Auch Altenhofs Trainer Sebastian Brüser war begeistert: „Wir haben eine taktische Meisterleistung gezeigt. Das war taktisch die beste Leistung meiner Mannschaft, seit ich hier bin.“

Schildt vergibt zwei Großchancen

Jürgen Hasenau, 2. Geschäftsführer des FC Lennestadt, brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Es hätte noch schlimmer kommen können.“ Was Hasenau damit meinte, war die Tatsache, dass Altenhof vor dem 0:1 durch Dominik Zimmermann in der 38. Minute schon zwei glasklare Chancen liegen gelassen hatte. In der zwölften und 18. Minute stand Bastian Schildt zweimal frei vor dem FCL- Tor. Erst scheiterte er an Torwart Kevin Schulte und beim zweiten Versuch flog der Ball über den Balken. Haare raufen hier, aufatmen dort. Aber in der 38. Minute nutzte Zimmermann dann den dritten FCL-Abwehrbolzen zum 0:1. „Das war eigentlich noch schwierigste der drei Chancen“, meinte Altenhofs ehemaliger Sportlicher Leiter Ecki Stahl.

Nach der Pause das gleiche Bild. Altenhof ließ nichts zu. Die sonst so gefährlichen FCL-Spitzen Florian Friedrichs und Christian Schmidt waren bei Jan-Georg Wycisk und Christian Faust in besten Händen. Und im Mittelfeld fehlte Moritz Thöne an allen Ecken und Enden. „Das hat uns sicher auch in die Hände gespielt“, sagte Altenhofs Coach Sebastian Brüser.

Altenhof hatte dagegen weitere gute Chancen durch Stahl (55.), Zimmermann (62.) und einen Heber von Stahl aus fast 40 Metern, der knapp drüber ging (66.). Eine Minute zuvor hatte Christian Schmidt die erste - und eigentlich auch einzige - echte Chance der Gastgeber. Schmidts Kopfball nach einer Ecke kratzte Stahl von der Linie. In der 79. Minute wurden die Altenhofer endlich erlöst. Da stocherte der eingewechselte Robin Wiesemann den Ball im dritten Versuch zum 0:2 über die Linie. Der vierte Altenhofer Sieg in Folge war perfekt.

Wie ein Freundschaftsspiel

Altenhofs Vorsitzender Frank Stahl jubelte: „Das war ein hochverdienter Sieg. Wir hätten nur früher den Sack zumachen müssen. Die Mannschaft hat toll gespielt und sich als Einheit präsentiert.“

FCL Trainer Jürgen Winkel gratulierte seinem Kollegen Sebastian Brüser. „Wir haben verdient verloren. Darüber gibt es keine zwei Meinungen. Das war Tag, an dem einfach nichts geklappt hat. Wir haben gespielt wie in einem Freundschaftsspiel. Bis auf Torwart Kevin Schulte hatte keiner Normalform.“

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