Besondere Liebe zur Orgel entdeckt

Welschen Ennest.   Nach dem Abschluss des sehr erfolgreichen Orgelsommers Südsauerland bietet der Kunstverein Südsauerland Orgelliebhabern ein ungewöhnliches Sonderkonzert an: Für Samstag, 9. September, 20 Uhr, konnte der berühmte Pianist Kit Armstrong, dessen Konzert am Freitag im Olper Kreishaus ausverkauft ist, kurzfristig für ein Orgel Solo-Konzert an der Mebold-Orgel in der St. Johannes Baptist-Kirche in Welschen Ennest gewonnen werden.

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Nach dem Abschluss des sehr erfolgreichen Orgelsommers Südsauerland bietet der Kunstverein Südsauerland Orgelliebhabern ein ungewöhnliches Sonderkonzert an: Für Samstag, 9. September, 20 Uhr, konnte der berühmte Pianist Kit Armstrong, dessen Konzert am Freitag im Olper Kreishaus ausverkauft ist, kurzfristig für ein Orgel Solo-Konzert an der Mebold-Orgel in der St. Johannes Baptist-Kirche in Welschen Ennest gewonnen werden.

Kit Armstrong, 1992 in Los Angeles geboren, begann bereits fünfjährig mit dem Komponieren und erhielt kurz darauf seinen ersten Klavierunterricht. Heute konzertiert er in allen berühmten Konzertsälen der Welt.

Souveräne Meisterschaft

Seit einem Jahr hat der Ausnahmekünstler seine Liebe zur Orgel nicht nur entdeckt, sondern in der Konstantins-Basilika in Trier mit einem von vielhundertfachem Jubel gekrönten Konzert seine souveräne Meisterschaft an der „Königin der Instrumente“ vorgestellt.

Im April 2018 wird Armstrong an der Orgel der Berliner Philharmonie das Programm spielen, das er für das Sonderkonzert in Welschen Ennest anbietet: Die Fantasie und Fuge C-Dur KV 394 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und die Fantasie und Fuge „Ad nos, ad salutarem undam“ von Franz Liszt (1811-1886).

Mozarts Fantasie und Fuge ist ursprünglich für Klavier komponiert und wurde von Kit Armstrong für die Orgel transkribiert.

Miniatur-Oper ohne Worte

Franz Liszts 1850 entstandene Komposition „Ad nos, ad salutarem undam“, mit dem Armstrong das Trierer Auditorium so begeisterte, ist gewissermaßen eine Miniatur-Oper ohne Worte. Nach einer Ouvertüre beginnt eine fast halbstündige Erzählung bestehend aus Duetten und Terzetten, Rezitativen, Arien und Chören sowie einem fulminanten Finale, das zum Besten gehört, was jemals für die Orgel komponiert wurde.

Im Internet schreiben die Berliner Philharmoniker (www.berliner-philharmoniker.de) „In der Musikwelt gibt es immer wieder bedeutende Doppelbegabungen. Darunter befinden sich etwa Künstler, die zwei Instrumente gleichermaßen beherrschen oder auch Musiker, die als Komponisten und Instrumentalisten reüssieren können. Nimmt man dies zum Maßstab, dann ist Kit Armstrong eine Dreifach-Begabung“.

Karten reservieren

Als Armstrong im August 2016 in Trier sein erstes Orgelkonzert gab, jubelte das Feuilleton: »Welch ein Höhepunkt! Welch ein gewaltiger, atemberaubender Abschluss!“

Der Kunstverein veranstaltet das Konzert in Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist Welschen Ennest.

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