SG Serkenrode/Fretter

Christian Günther bricht sich das Wadenbein

Auf Spielertrainer Christian Günther (links) muss Bezirksligist SG Serkenrode/Fretter wohl für längere Zeit verzichten.

Auf Spielertrainer Christian Günther (links) muss Bezirksligist SG Serkenrode/Fretter wohl für längere Zeit verzichten.

Foto: martin droste

Serkenrode/Fretter.  Mit dieser Diagnose hatten Christian Günther und die SG Serkenrode/Fretter nach dem Heimspiel gegen Marsberg (2:2) nicht gerechnet.

Spielertrainer Günther, der nach einem Foul an ihm bereits in der 35. Minute ausgewechselt werden musste, hat sich das Wadenbein gebrochen. „Das Wadenbein ist glatt durch“, berichtete SG-Sprecher Herbert Schmidt-Holthöfer.

Bereits am Sonntagabend wurde der 33-Jährige im Krankenhaus eingegipst.Nach dem Schlusspfiff war der mit drei Treffern bester Torschütze von Serkenrode/Fretter mit Krücken auf den Kunstrasenplatz gehumpelt. Beim Foulspiel eines Marsbergers wurde Christian Günther oberhalb des Knöchels getroffen. Mit einem Bruch hatte der Blondschopf am wenigsten gerechnet und gehofft, dass er mit einer „starken Prellung“ davonkommen würde.

Personelle Situation verschärft sich

Damit hat sich die personelle Situation des Tabellendritten der Fußball-Bezirksliga 4 in kürzester Zeit erheblich verschlechtert. Noch vor zwei Wochen beim 6:0-Heimsieg gegen Aufsteiger Vosswinkel konnte es sich das Trainerduo Gregory Zoran und Christian Günther erlauben, mit Felix Schmidt-Holthöfer und Kapitän Pawel Gralla zwei Leistungsträger auf die Ersatzbank zu setzen.

„Das relativiert sich jetzt wieder“, verweist Herbert Schmidt-Holthöfer auch auf den Ausfall von Simon Keine. Der Neuzugang vom FSV Helden hat sich eine langwierige Bänderverletzung zugezogen und wird wohl noch einige Monate ausfallen. Auch Keine humpelte in Serkenrode an Krücken. „Uns fehlen zwei ganz wichtige Spieler“, betont Herbert Schmidt-Holthöfer. „Gesundheit geht vor“, rückte nicht nur für den 1. Vorsitzenden des SV Serkenrode am Sonntag das Unentschieden gegen Marsberg in den Hintergrund.

Beim Kreispokalspiel gegen Westfalenliga-Aufsteiger FSV Gerlingen werden Günther und Keine auf jeden Fall fehlen. Die Begegnung in Serkenrode ist auf Mittwoch, 25. September, vorgezogen worden, Anstoß ist um 19.30 Uhr. Mit dem jungen Jan Hüttemeister, Felix Schmidt-Holthöfer und Moritz Heimes hat der Bezirksligist aber noch einiges an Offensivqualität. dro

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