RW Lennestadt

Der große Wurf? Ein einstelliger Tabellenplatz

Wolfram Wienand, Trainer von RW Lennestadt.

Wolfram Wienand, Trainer von RW Lennestadt.

Foto: Meinolf Wagner

Grevenbrück.   Platz drei belegte Rot-Weiß Lennestadt in der Saison 2016/17 in der Fußball-Kreisliga - hinter der dem Meister und Aufsteiger SG Serkenrode/Fretter und dem VfR Rüblinghausen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Wir sprachen mit Wolfram Wienand, Trainer von der Grevenbrücker Habuche.

Welche Ziele haben Sie und Ihre Mannschaft sich gesteckt?

Wolfram Wienand: Einen einstelligen Tabellenplatz ohne Abstiegssorgen.

Wie wahrscheinlich ist es, diese Ziele zu erreichen?

Die Trainingsplanung muss passen. Vieles, was wir uns erarbeitet haben hat geklappt und hat uns mehr als weiter geholfen. Dazu war unsere gute Trainingsbeteiligung sicherlich ein wichtiger Punkt.

Was war gut bisher?

Die Kameradschaft, die Zusammenarbeit mit meinem Co-Trainer Florian Gilsbach, mit den beiden Mannschaften eins und zwei, mit dem sportlichen Leiter Stephan Vennteicher, sowie dem Vorstand und den Zuschauern von RW Lennstadt.

Was könnte verbessert werden und wo muss an Stellschrauben gedreht werden?

Unsere Chancenverwertung ist, wie bei vielen anderen Teams bestimmt auch, noch ausbaufähig. Wir bauen zur Verbesserung viele unterschiedliche Torschussübungen ein. Außerdem wünsche ich mir noch mehr Konstanz. Dazu benötigen wir eigentlich noch mehr Trainingseinheiten, damit die Spieler sicherer und selbstbewusster werden.

Andere Vereine in der Kreisliga A haben personell mächtig aufgerüstet. Wie ist Ihre Philsophie?

Junge ehrgeizige Spieler gepaart mit einigen Erfahrenen. Außerdem besteht unser Kader momentan fast ausschließlich aus Grevenbrückern und Spielern der naheliegenden Ortschaften.

Wie werden Abgänge Thomas Klöckner zum Landesligisten SV 04 Attendorn und Heino Wohlfahrt zum TuS Lenhausen kompensiert?

Andere Spieler wachsen mit der neuen Aufgabe und machen einen erheblichen Leistungssprung durch mehr Verantwortung. Nebenbei machen sie neue Erfahrungen und werden stärker. So ist es bei uns passiert. Da könnte ich einige Beispiele nennen. Oft wundert man sich, was man aus gewissen Spielern heraus holen kann und wie sie sich entwickeln. So etwas beobachte ich gerne. Das ist Ansporn für mich, den Jungs dabei weiter zu helfen.

Hat Ihre Mannschaft genug erfahrene Kräfte, die je nach Spielstand selbstständig das Ruder in die Hand nehmen können?

Schwere Frage. Aber ich denke schon, dass wir Spiele drehen können mit unserem Kader. Etwas Glück und der passende Gegner spielen sicherlich auch eine grosse Rolle dabei. Kleinere Rückschläge im Spiel stecken wir eigentlich ganz gut weg.

Sie bewegen sich mit ihrer Mannschaft im unmittelbaren Umfeld des Verbandsligisten SG Finnentrop/Bamenohl, sowie den Landesligisten FC Lennestadt und SV 04 Attendorn. Wie kann RWL Abwanderungen zu diesem Vereinen verhindern?

Durch ein gutes Klima in der Mannschaft und im Umfeld. Und durch gewisse sportliche Perspektiven die wir bieten können um sich als Spieler bei uns weiter zu entwickeln. Außerdem ist unsere Sportanlage an der Habuche sicherlich auch reizvoll.

Kann ihre Mannschaft in dieser Saison den großen Wurf landen ?

Der große Wurf ist für uns der einstellige Tabellenplatz. Das können wir schaffen. Die Liga ist halt sehr stark und ausgeglichen deshalb bin ich mit Voraussagungen sehr vorsichtig.

Wo landet Ihre Mannschaft zum Abschluss der Saison ?

Zwischen Platz und neun wäre gut. Wenn es besser wird, nehmen wir das natürlich gerne mit. Das hängt halt von einigen Faktoren ab. Haben wir keine Ausfälle, wird es wohl klappen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0)