Gemeindepokal Kirchhundem

Diesmal gibt es keine Nachtschicht beim Gemeindepokal

Der neue Gemeindepokalsieger 2018 SG Albaum/Heinsberg

Der neue Gemeindepokalsieger 2018 SG Albaum/Heinsberg

Foto: Michael Meckel

Rahrbachtal.  Ab kommenden Dienstag findet im Sportpark Rahrbachtal das Fußballturnier um den Gemeindepokal von Kirchhundem statt.

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Es wurde verdammt spät am Abend des 27. Juli 2018 in Heinsberg. Erst gegen 22.30 Uhr stand mit der SG Albaum/Heinsberg der Gemeindepokalsieger von Kirchhundem, fest. Mit 1:0 gewann der spätere Meister der Fußball-Kreisliga C1 das Finale gegen den SV Brachthausen/Wirme.

Ab kommenden Dienstag wird nun im Sportpark Rahrbachtal der neue Gemeindepokalsieger ermittelt. Auch aufgrund der Erfahrungen aus dem Vorjahr - und auch den Jahren zuvor - wurde der Modus wieder geändert. Wie früher gibt es wieder zwei Vorrundengruppen. Die beiden Ersten beider Gruppen qualifizieren sich für das Halbfinale, das diesmal bereits am Donnerstag ausgetragen wird. Der Grund ist das Jubiläumsschützenfest mit Kaiserschießen, das am kommenden Freitag ausgetragen wird.

„Kein echter Favorit“

In der Gruppe A spielen am Dienstag Gastgeber SV Rahrbachtal, FC Kirchhundem und SG Saalhausen/Oberhundem. In der Gruppe B kämpfen am Mittwoch der SV Rahrbachtal II, Titelverteidiger SG Albaum/Heinsberg und Vorjahresfinalist SV Brachthausen/Wirme um den Halbfinaleinzug.

Das Eröffnungsspiel bestreiten am Dienstag um 18 Uhr Gastgeber SV Rahrbachtal und A-Kreisligist FC Kirchhundem. Das Finale findet am Donnerstag um 20 Uhr statt.

Wir hörten uns um, wer Favorit ist und wie der neue (alte) Modus aufgenommen wird. „Ich finde, der Modus ist bedeutend besser als der der letzten Jahren. Vergangenes Jahr in Heinsberg war es doch verdammt spät“, so Hartmut Baßenhoff, Vorsitzender des FC Kirchhundem, dem einzigen A-Kreisligisten im Feld und früheren Seriensieger des Turniers.

Das ist inzwischen anders geworden. Hartmut Baßenhoff: „Ich sehe keinen klaren Favoriten. Unsere Gruppe ist mit Rahrbachtal, Saalhausen/Oberhundem und uns sehr ausgeglichen. Da wird es auf die Tagesform ankommen. Ich sehe das Gemeindepokalturnier als echte Herausforderung für unsere neu formierte Mannschaft an. Da wird sich erstmals zeigen, wo wir stehen.“

Nico Rettler, Trainer SG Saalhausen/Oberhundem. „Ich mag diese Turniere nicht besonders mag, vor allem weil wir auch schon wieder beim Stadtpokal in Lennestadt dabei sind. Den Modus finde ich dieses Jahr besser, als in den letzten Jahren, wobei wir mit Rahrbachtal und dem FC Kirchhundem eine schwere Gruppe erwischt haben. Unser Ziel ist es, uns für das Halbfinale zu qualifizieren. Danach ist alles möglich. Der Favorit dieses Jahr ist aus meiner Sicht Gastgeber SV Rahrbachtal. Die sehe ich auch in der kommenden B-Liga Saison auf einem der vorderen Plätze. Wir wollen natürlich so gut wie möglich abschneiden. Trotzdem gibt es in den nächsten Wochen wichtigere Termine als diese Turniere.“

Rahrbachtals Trainer Franz Vetter hält trotz des Heimvorteils den Ball flach: „Bei uns fehlen wegen Urlaub, Verletzungen, unter anderem drei Kreuzbandrissen, viele wichtige Leute. Aber jammern nutzt ja nichts. Wenn es einen Favoriten gibt, dann Saalhausen/Oberhundem. Die haben eine sehr gute Mannschaft.“

Auch Franz Vetter sieht die Rückkehr zum Gruppenmodus mit drei Tagen positiv: „Da gibt es nichts zu meckern. Es ist gut, dass es keine Nachtschichten mehr gibt. Ich hoffe, dass es in der Zukunft bei diesem Modus so bleibt. Etwas unglücklich ist, dass der Finaltag am Donnerstag ist, aber das geht diesmal wegen den Brachthauser Schützenfestes nicht anders“, so Franz Vetter.

Titelverteidiger zuversichtlich

Hoffnungsvoll blickt Titelverteidiger SF Albaum/Heinsberg dem Turnier entgegen. Der Kreisliga C1-Meister hofft, auch diesmal wieder eine gute Rolle spielen zu können. „Als Titelverteidiger möchten wir uns natürlich ordentlich präsentieren und in die Finalrunde einziehen. Letztlich sehen wir den Gemeindepokal aber als eine weitere Trainingseinheit unserer Vorbereitung auf den Saisonstart“, sagt Niemeyer, Vorsitzender der SF Albaum.

Marco Jung, der Geschäftsführer des B-Kreisligisten und Vorjahresfinalisten SV Brachthausen/Wirme, hofft, dass seine Mannschaft erneut den Finaltag am Donnerstag erreichen kann. Marco Jung: „Da uns wegen Urlaub einige Spieler fehlen, was ganz normal ist in der Vorbereitung ist, würden wir uns mit der Halbfinalteilnahme schon zufrieden geben. Dies sollte aber auch unser Anspruch in der Gruppe sein. Alles andere ist Bonus. Als Favoriten sehe ich Oberhundem/Saalhausen und Rahrbachtal. Diese Mannschaften sind in der Breite sehr gut besetzt.“

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