Westfalenliga

FC Lennestadt erlebt ein Spektakel der bitteren Art

Steffen Hebbeker (vorne) behauptet den Ball.

Steffen Hebbeker (vorne) behauptet den Ball.

Foto: dro

Lennestadt.  Der FC Lennestadt bleibt nach der 1:5-Heimniederlage gegen Aufsteiger SpVg Hagen 11 Tabellenletzter der Fußball-Westfalenliga.

Sechs Tore, drei Platzverweise und umstrittene Entscheidungen von Schiedsrichter Marian Zabell: Aber die Anhänger des Fußball-Westfalenligisten FC Lennestadt hätten gerne auf dieses Spektakel im Hensel-Stadion verzichtet, denn ihr Team verlor gegen eine ausgebuffte Mannschaft der SpVg Hagen 1911 auch in der Höhe verdient mit 1:5 (1:3).

Umstrittene Rote Karte

Den Unterschied in einer am Ende einseitigen Partie machten zwei Gästespieler aus: der dreifache Torschütze Tim Bodenröder und als Dreh- und Angelpunkt der Ex-Profi Gaetano Manno, der seine wesentlich jüngeren Gegenspieler auch mit 38 Jahren alt aussehen ließ.

Bodenröder (8.) und Kapitän Manno (15.) brachten den Aufsteiger früh mit 2:0 in Führung. Nach 28 Minuten erhöhte Kevin Ropiak auf 3:0. Fünf Minuten zuvor sah Christoph Hebbeker nach einer vermeintlichen Notbremse gegen Bodenröder eine umstrittene Rote Karte. „Ich habe den Ball gespielt“, sagte der Abwehrspieler nachher.

Es blieb turbulent. Erst traf Hagens Dialundama nur den Pfosten, zwei Minuten später musste der Angreifer nach einem Foul an Christian Klur vom Platz. Nach einem Gouranis-Freistoß war Florian Friedrichs mit dem 3:1 (36.) zur Stelle. Lennestadt witterte auf einmal Morgenluft. Kurz nach Wiederbeginn hatten außer dem Unparteiischen fast alle ein absichtliches Handspiel im Hagener Strafraum gesehen. Doch die Pfeife des Referees von Borussia Dortmund blieb stumm. Auf der anderen Seite schickte Zabell Lennestadts Lukas Völmicke nach Foul an Bodenröder mit Gelb-Rot vom Platz (59.). Danach ließ Hagen Ball und Gegner laufen und erhöhte durch den überragenden Tim Bodenröder nach Freistoßtrick von Gaetano Manno auf 4:1 (59.) und auf 5:1 (66.).

FCL: Schulte, Chr. Hebbeker, D. Schmidt, Völmicke, Klur (79. Goedde), Pfaffenrot (79. Dobbener), Eickelmann, Gouranis, Atwi (69. Hammerschmidt), Friedrichs, St. Hebbeker (69. Hatzfeld).

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