Westfalenliga 2

FC Lennestadt muss gegen Concordia Wiemelhausen punkten

Moritz Thöne (FC Lennestadt, rechts) kehrt gegen Wiemelhausen zurück in den FC-Kader.

Moritz Thöne (FC Lennestadt, rechts) kehrt gegen Wiemelhausen zurück in den FC-Kader.

Foto: Michael Meckel

Lennestadt.   Die Anzahl der Spiele wird immer geringer, die Lage des FC Lennestadt immer brenzliger. In Wiemelhausen geht es um eine letzte Chance.

Nach sieben Niederlagen und elf sieglosen Spielen muss der FC Lennestadt nun dringend mit dem Punkten beginnen, um doch noch dem zweiten Abstieg aus der Fußball-Westfalenliga zu entkommen.

Am Sonntag ist ein wichtiger Spieltag für den FCL (15 Punkte). Die Konkurrenten Schüren (21, in Finnentrop/Bamenohl) und Horst-Emscher (17, zuhause gegen den Zweiten RSV Meinerzhagen) stehen vor schweren Aufgaben. Mit einem Sieg in Wiemelhausen könnte der FCL Anschluss gewinnen, um dann in den direkten Duellen die nötigen Punkte zu holen.

Darauf hofft natürlich auch FCL-Trainer Jürgen Winkel. Wohl wissend, dass seine Mannschaft am Sonntag mit dem Sechsten Concordia Wiemelhausen ebenfalls vor einer ganz hohen Hürde steht.

Hinspiel noch auf Augenhöhe

„Wiemelhausen wird sehr schwer. Wie stark die sind, haben sie zuletzt beim 4:3-Sieg in Meinerzhagen gezeigt. Noch ist für uns alles drin. Wir müssen aber den Abstand zumindest halten. Ein Pünktchen wäre schön Aber wenn Schüren in Bamenohl gewinnt und wir verlieren, dann ist die Lücke zum Nichtabstiegsplatz zu groß. Dann geht es noch um den Relegationsplatz“, weiß Jürgen Winkel.

Das Hinspiel am siebten Spieltag war noch ein Kellerduell: Der Vorletzte FC Lennestadt empfing den Drittletzten Wiemelhausen und verlor 1:3. Danach ging die Schere weit auseinander. Wiemelhausen holte 30 Punkte und kletterte auf Platz sechs, der FC Lennestadt holte nur zwölf Punkte und steckt in akuter Abstiegsgefahr.

Thöne zurück, Friedrichs fraglich

Den FCL-Trainer macht vor allem der gute Auftritt seiner Mannschaft beim 0:1 gegen Spitzenreiter TuS Sinsen optimistisch. „Leider wurden wir für das gute Spiel nicht belohnt. An die Leistung müssen wir anknüpfen. Sehr gefreut habe ich mich über das gute Comeback von Marco Holterhoff und die starke Leistung von Steffen Hebbeker. Dadurch hatten wir wieder mehr Stabilität“, resümierte Jürgen Winkel.

Wieder dabei ist Moritz Thöne. Winkel hofft auch auf den Einsatz von Torjäger Florian Friedrichs, den zuletzt Knieprobleme plagten.

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