Westfalenliga

FC Lennestadt setzt auf seine Heimstärke

Das war das vorerst letzte Westfalenliga-Tor des FC Lennestadt. Florian Friedrichs erzielt am letzten Spieltag der Saison 2016/17 das 3:2 für den FC Lennestadt gegen Sinsen.

Das war das vorerst letzte Westfalenliga-Tor des FC Lennestadt. Florian Friedrichs erzielt am letzten Spieltag der Saison 2016/17 das 3:2 für den FC Lennestadt gegen Sinsen.

Foto: Michael Meckel

Lennestadt.   Für Freunde des Offensivfußballs ist das Westfalenliga-Spiel FC Lennestadt gegen Wickede (Samstag 15 Uhr, Henselstadion) eigentlich ein Muss.

In den beiden Spielen in der Saison 2016/17 fielen insgesamt 15 Tore. Sechs davon erzielte der FC Lennestadt und neun die Gäste. Am vorletzten Hinrunden-Spieltag verlor der FC Lennestadt im heimischen Henselstadion mit 1:5.

Unglaubliche Schlussphase

Das Rückspiel am vorletzten Spieltag am 21. Mai 2017 gewann der FC Lennestadt mit 5:4. Es war ein unglaublich turbulentes Spiel. Der FC Lennestadt führte bis zur 65. Minute schon mit 3:1. Aber dann kam die Schlussphase: In der 86. Minute ging Wickede mit 4:3 in Führung. Doch nur eine Minute später erzielte Florian Friedrichs mit seinem dritten Treffer den 4:4-Ausgleich. Damit nicht genug: Marvin Gouranis gelang in der 90. Minute sogar noch der 5:4-Siegtreffer für den FC Lennestadt. Der Sieg kam aber zu spät, denn der FC Lennestadt stand zu diesem Zeitpunkt schon seit drei Wochen als Absteiger fest.

Nach 15 Monaten findet heute im Henselstadion wieder ein Westfalenliga-Spiel statt. „Wir sind alle heiß, darauf, dass es los geht und nun der normale Rhythmus zurückkommt. Sicher ist die Westfalenliga eine Herausforderung. Ich hoffe, dass wir gut in die Saison starten, um nicht wieder früh unter Druck zu geraten. Beim letzten Mal haben wir am Saisonende gut gepunktet, aber da war es leider schon zu spät, um den Abstieg noch zu vermeiden“, sagt FCL-Trainer Jürgen Winkel.

Jürgen Winkel setzt vor allem auf die Heimstärke seiner Mannschaft. „Wir haben zuhause auch in den Westfalenpokalspielen oft gezeigt, dass wie es auch starken Gegnern schwer machen können. Aber hinten reinstellen werden wir uns nicht, das können wir gar nicht.“

Auftaktprogramm hat es in sich

Wichtig wäre für den Aufsteiger bei der „Mission Klassenerhalt“ also ein guter Start, möglichst mit einem Sieg gegen den Vorjahreszehnten Westfalia Wickede. Das wäre auch im Hinblick auf die kommenden schweren Spiele von Bedeutung. Denn, so Jürgen Winkel: „Das Auftaktprogramm hat es in sich. Nächsten Freitag müssen wir nach Neheim. Die haben eine sehr gute Saison gespielt. Und dann kommt Finnentrop/Bamenohl zum Derby. Das ist natürlich auch eine sehr gute Truppe.“

Das gilt auch für Wickede. Winkel warnt vor der Mannschaft von Trainer Alex Gocke, die sich nach dem Fast-Abstieg 2016, als es dann in allerletzter Sekunde doch noch die SG Finnentrop/Bamenohl erwischte, mit Platz acht und zehn im Mittelfeld etablieren konnte.

Zumal zum jetzigen Zeitpunkt noch keiner so richtig den tatsächlichen Leistungsstand einschätzen könne. „Mit der Vorbereitung bin ich zwar ganz zufrieden, aber erst nach drei Spielen hat man die ersten guten Erkenntnisse. Nach zehn Spielen weiß man ungefähr, wohin die Reise geht.“, so Jürgen Winkel.

im letzten Testspiel erreichte Westfalia Wickede am 2. August ein 3:3 gegen den SSV Mühlhausen-Uelzen. Highlight der Vorbereitung von Westfalia Wickede war der Sieg beim Kronen-Hellweg-Cup in Brackel Mitte Juli. Das Endspiel gewann Wickede mit 3:0 gegen Ligakonkurrent Kirchhörder SC.

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