Westfalenliga 2

FC Lennestadt vor Spiel in Hohenlimburg: Die Zukunft beginnt

Packende Zweikampfe prägen das Hinspiel. Hier behauptet Samuel Eickelmann (rotes Trikot) den Ball.

Packende Zweikampfe prägen das Hinspiel. Hier behauptet Samuel Eickelmann (rotes Trikot) den Ball.

Foto: Michael Meckel

Lennestadt.  Eine Halbserie lang ist Jürgen Winkel noch Trainer beim FC Lennestadt. Zeit, um langsam die nächste Generation an die Westfalenliga heranzuführen.

Auf geht’s! Nach knapp zwei Monaten gehen die drei OE-Westfalenligisten wieder auf Tor- und Punktejagd. Alle drei haben im ersten Meisterschaftsspiel des Jahres 2020 schwere Aufgaben zu meistern. Als einzige Mannschaft muss der FC Lennestadt reisen.

Und das Spiel hat es in sich: Der Vierte muss beim Sechsten, Aufsteiger SV Hohenlimburg, antreten. Da ist durchaus von einem Spitzenspiel zu sprechen. Hohenlimburg hat zwei Punkte und ein Spiel weniger als der FCL. Platz vier wackelt.

Hürde Hohenlimburg nehmen

Doch darauf legt Jürgen Winkel in seiner letzten Halbserie als Trainer des FC Lennestadt nicht sein Hauptaugenmerk. „Mein Ziel ist es in meiner letzten Halbserie, die jungen Spieler für die Zukunft an die Mannschaft heranzuführen. Da muss man vielleicht auch mal ein negatives Ergebnis einkalkulieren. Mit einem Auge auf den Relegationsplatz. Der Vorsprung ist groß. Das kann man auch mal personell für die Zukunft was ändern. Kurzfristig egal, ob man auf Platz vier oder acht steht.“

Aber natürlich soll die Hürde Hohenlimburg erfolgreich bewältigt werden. „Ein Punkt würden wir gerne mitbringen. Wenn es drei werden, umso besser. Alle sind sehr motiviert und freuen sich auf das Spiel in Hohenlimburg. Ich hoffe, dass wir den Schwung aus der erfolgreichen Hallensaison, mit den Siegen beim Neujahrsturnier, Stadtpokal und Masters sowie den letzten guten Spielen vor der Winterpause gegen Finnentrop/Bamenohl (2:2) und Gerlingen (4:1) mitnehmen können“, erklärt Winkel.

Generalproben verpatzt

Vor Aufsteiger SV Hohenlimburg habe er großen Respekt. „Die stehen nicht umsonst so weit oben“, warnt Jürgen Winkel. „Wir kennen die Hohenlimburger aus den Landesliga-Spielen und dem Hinspiel sehr gut. Die sind vor allem in der Mitte sehr gut aufgestellt und habe viele erfahrene Spieler. Aber wir sind auch gut aufgestellt. Alle Spieler sind fit. Ich bin guter Dinge, dass wir was holen werden, zumal das Spiel auf Kunstrasen angesetzt wurde. Das könnte uns zu Gute kommen.“ Was er allerdings der Form nicht sehr förderlich gewesen sei, sei die sehr kurze Winterpause gewesen. „Letztlich waren es nur zehn Tage. Anfang des Jahres ging es sofort mit der Hallensaison los. Wir müssen sehen, wie die Spieler die Belastung verkraftet haben.“

Die Generalproben gingen für beide Mannschaften mit je einer 2:6-Niederlage daneben. Hohenlimburg kassierte letzte Woche eine Klatsche beim Oberligisten FC Kray in Essen und der FC Lennestadt beim Oberligisten TuS Erndtebrück. „Da haben wir drei Tore durch schwere individuelle Fehler kassiert. Das darf natürlich gegen Hohenlimburg nicht passieren“, so Winkel. Wie schwer es für den FCL werden kann, demonstrierte Hohenlimburg vor zwei Wochen, als die Mannschaft von Trainer Michael Erzen den benachbarten Landesliga-Zweiten SpVg Hagen 11 mit 4:0 vom Platz fegte.

Statistik spricht für FCL

Was klar für den FC Lennestadt spricht, ist die Statistik. In den letzten vier Landesliga-Spielen gegeneinander gab es vier hohe Siege mit 15:1-Toren für den FC Lennestadt. Am 8. April 2016 gab es auswärts einen 4:0-Sieg, in der Saison 2017/18 einen 4:0-Erfolg in Lennestadt und ein 4:1 am 29. April 2018 in Hohenlimburg sowie einen 3:0-Erfolg in der Hinrunde. Die Treffer erzielten Moritz Thöne, Lukas Völmicke und Florian Friedrichs.

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