Westfalenliga

Finnentrop/Bamenohl nimmt auch Hürde SC Neheim

Tobias Kleppel (hier gegen Wiemelhausen) trifft zur Führung in Neheim und hat am Ende noch eine „Hundertprozentige“.

Tobias Kleppel (hier gegen Wiemelhausen) trifft zur Führung in Neheim und hat am Ende noch eine „Hundertprozentige“.

Foto: Lothar Linke

Neheim.  Zwei Spiele, zwei Siege. Nach dem 3:2 im Samstagsspiel beim SC Neheim steht die SG Finnentrop/Bamenohl mit blütenweißer Weste da.

Im Spiel Eins nach den schweren Kopfverletzungen von Moritz Kümhof und Mike Schrage merkte man den Finnentrop/Bamenohlern an, dass sie sich noch ein wenig schütteln mussten.

Auf dem „Flickenteppich” (O-Ton SG Finanzvorstand Werner Hogrebe) im Nehemer Binnerfeld-Stadion übernahm zuerst die Heimelf von Trainer Alex Bruchhage die Initiative. Bei zwei Fernschüssen der Neheimer musste SG Torwart Shaqiri schon sein ganzes Können unter Beweis stellen.

Kleppel erneut Schütze ders Führungstreffers

Mit zunehmender Dauer befreite sich der Westfalenliga-Vizemeister aus Finnentop/Bamenohl aber aus der Umklammerung und hatte durch den antrittsstarken Rechtsverteidiger Robin Entrup eine erste Tor-Annäherung. Der Gast belohnte sich dann nach 17 Minuten für die Angriffsbemühungen. Nach einer schönen Kombination mit anschließender mustergültiger Vorlage von Robin Entrup, musste Tobias Kleppel, schon in der Vorwoche gegen Wiemelhausen der Schütze des Führungstores, nur noch den Schlappen aus fünf Metern zum Führungstreffer hinhalten.

Anscheinend vom Siegesjubel noch berauscht, ereilte die Elf von Ralf Behle bereits zwei Minuten später die kalte Dusche. Nach einem Abspielfehler im Spielaufbau der Finnentrop-Bamenohler ließ Neheims Neuzugang Daniel Bald aus 18 Metern mit einem beherzten Schuss ins rechte Eck Shaqiri keine Chance. Kurz vor der Halbzeit brachte Torjäger Phillip Hennes seine Mannen dann wieder in Front. Nach einem butterweichen Freistoß aus der eigenen Hälfte, überlupfte Hennes den Neheimer Torsteher und ließ seine Farben ein zweites Mal jubeln.

Chancen genug

Nach dem Pausentee agierte die Behle-Elf nun deutlich konzentrierter und griffiger in ihren Aktionen. Immer wieder brachte sie sich durch eine hervorragende Fluidität im eigenen Spiel in aussichtsreiche Positionen für den Torabschluss. Heiko Entrup mit einem Fernschuss knapp neben das Tor, sowie sein Cousin Robin mit zwei Freistößen hatten weiteres „Chancenmaterial”.

Von Neheim kam in dieser Phase nichts mehr und in der 70. Minute sollte die SG erneut jubeln. Moritz Stange, von Behle diesmal als „deeplying-playmaker” aufgeboten, attackierte im Pressing einen Neheimer Abwehrspieler und eroberte den Ball, den er nur noch einschieben brauchte. Nur drei Minuten später der erneute Anschluss. Aus 16 Metern verkürzte Majewski ins kurze Eck.

Ein wenig Zittern

In der verbliebenen Restzeit war noch ein wenig Zittern angesagt, bevor der starke Start mit der vollen Punktzahl perfekt war. Hogrebe zog sein Fazit: „Aufgrund der zweiten Hälfte und der Anzahl der Chancen ist der Sieg verdient. So hatte auch noch „Tobi” Kleppel eine Hundertprozentige.

Tore: 0:1 Kleppel (17.), 1:1 Bald (19.), 1:2 Phillip Hennes (36.), 1:3 Stange (70.), 2:3 Majewski (73.). - SG Finnentrop-Bamenohl: Shaqiri, Lang (61. Dogrusöz), Kleppel, Christopher Hennes, Heiko Entrup, Lasse Strotmann, Phillip Hennes, Philip Fischer, Moritz Stange (85. Tim Schrage), Robin Entrup, Herrmann.- Schiedsrichter: Philipp Werner (Hammer SC). - Zuschauer: 200.

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