FC Lennestadt

Florian Friedrichs: „Wir verteidigen nicht gut“

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Symbolträchtige Szene? Florian Friedrichs (links) mit seinem „potenziellen Nachfolger“ Marvin Schulz beim FC Lennestadt.

Symbolträchtige Szene? Florian Friedrichs (links) mit seinem „potenziellen Nachfolger“ Marvin Schulz beim FC Lennestadt.

Foto: Michael Meckel

Lennestadt.  Mit einer 1:5-Niederlage kehrte Fußball-Westfalenligist FC Lennestadt vom Tabellenführer FC Brünninghausen zurück.

Vor dem wichtigen Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den SV Sodingen sprachen wir mit dem Spielenden Co-Trainer und Torschützenkönig Florian Friedrichs.

Herr Friedrichs, Nach dem starken Auftritt beim 4:3 gegen Obercastrop gab es einen Rückschlag gegen Brünninghausen. Woran lag es?

Florian Friedrichs: Das ist schnell erzählt. Wir waren in allen Belangen unterlegen und chancenlos. Wenn wir nicht 100 Prozent da sind, haben wir in der Liga nichts zu suchen.

Was hat Sie am meisten geärgert?

Wir verteidigen als Mannschaft nicht gut. Da haben wir momentan eine schlechte Lernkurve.

Mit der zweiten hohen Auswärtsniederlage in Folge hat sich der FC Lennestadt die Tordifferenz „zerstört“. 17 Gegentore sind die zweitmeisten in der Liga kassiert. Woran liegt es?

Wir bekommen die Tore zu einfach und viel zu viele nach Standards.

Trotzdem: Mit mit zehn Punkten und Platz acht können Sie zufrieden sein, oder?

Prinzipiell schon, allerdings ist die Saison noch jung, und mit zehn Punkten hat noch keiner die Klasse gehalten.

Sie haben mehrmals wegen einer Verletzung in der Startelf gefehlt. Freut es Sie, dass das Spiel nicht mehr ganz so auf Sie ausgerichtet ist wie in den Jahren zuvor?

Es ist immer von Vorteil, wenn man als Mannschaft schwer auszurechnen ist und mehrere Unterschiedsspieler in seinen Reihen hat.

Vor allem Bernie Lennemann und Marvin Schulz wussten bisher zu überzeugen. Was sagen Sie zu Ihren „Nachfolgern“?

Die beiden sind, wie die gesamte Truppe, gut in die Saison gekommen und helfen uns sehr mit ihrer Unbekümmertheit. An guten Tagen können sie schon den Unterschied ausmachen. Sie sind aber auch beide noch sehr jung und können sich noch in vielen Dingen verbessern.

Woher hat der FC Lennestadt immer sein Reservoir an Talenten?

Die gute Jugendarbeit ist ja lange und weitläufig bekannt. Es kommen immer wieder super Talente nach, die auch von Anfang an die Chance in der Westfalenliga bekommen.

Wie schon angesprochen, haben Sie ein paar Spiele in der Startelf gefehlt...

In meinem Alter zwickt es schon mal (lacht). Nein, da müssen wir keine große Sache raus machen. Es war nichts Dramatisches. Ich konnte unter der Woche nicht trainieren und daher hatte ich auch keinen Anspruch auf einen Startelfplatz.

Sind Sie wieder fit?

Ich bin wieder fit.

Ihr Vater Andras ist seit dieser Saison nicht mehr Sportlicher Leiter. Gibt es in Sachen Nachfolge bald „Weißen Rauch?“

Da bin ich nicht im Thema. Der Verein wird sicherlich an einer Lösung arbeiten.

Was sind für Sie bisher die positiven Überraschungen der Saison?

Der SSV Elspe mit Ihren vielen Eigengewächsen und der SV 04 Attendorn machen sicherlich gerade eine sehr gute Entwicklung.

Wagen Sie einen Tipp für Sonntag?

Heimsieg!

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