Westfalenliga

FSV Gerlingen am Tiefpunkt angelangt

Maximilian Humberg sah die Rote Karte

Maximilian Humberg sah die Rote Karte

Foto: Michael Meckel

Gelsenkirchen.  Nach dem 0:5 beim bisherigen Schlusslicht YEG Hassel stürzte Westfalenliga-Aufsteiger FSV Gerlingen auf den letzten Platz ab.

Aufsteiger FSV Gerlingen ist in der Fußball-Westfalenliga auf dem Tiefpunkt angekommen. „Es hätte nicht schlimmer kommen können. Wir haben richtig auf die Fresse bekommen“, nahm der Sportliche Leiter Stefan Büdenbender nach der bitteren 0:5 (0:2)-Niederlage beim bisherigen Letzten YEG Hassel kein Blatt vor den Mund. Damit haben die Gäste die rote Laterne übernommen.

„Wir haben verdient verloren, auch in dieser Höhe“, ärgerte sich Büdenbender über eine Leistung seiner Mannschaft, die nicht ligatauglich war. Dabei konnten die Gerlinger Anschauungsunterricht nehmen, wie man den Abstiegskampf annimmt. „Hassel hat das von der ersten Minute an vorgemacht und richtig Gas gegeben“, berichtete der Sportliche Leiter.

Maximilian Humberg sieht Rot

Bereits vor einer Woche, nach der unglücklichen Niederlage beim Spitzenreiter Finnentrop/Bamenohl, hatte der neue YEG-Übungsleiter Ahmet Inal sein Team auf Gerlingen eingeschworen. „Das war eine ganz andere Zweikampfführung“, lobte Stefan Büdenbender die Einstellung der Gastgeber.

Dem FSV merkte man nie an, was in diesem Duell auf dem Spiel stand. Und so nahm das Unheil in der 14. Minute seinen Lauf, als Hassel in Führung ging. Für die weiteren Treffer sorgten Faruk Gülgül mit einem Dreierpack (25., 50. und 86.) sowie Ahmet Tosun (71.). Für Gerlingen kam es noch dicker. So kassierte Maximilian Humberg nach einem absichtlichen Handspiel in der 70. Minute die rote Karte. Dominik Zimmermann fehlt nach seiner fünften gelben Karte gegen Iserlohn, Steffen Scheppe zog sich zudem eine Innenbandverletzung zu.

Gerlingen: Sauermann, Humberg, Scheppe (62. Beckmann), Zimmermann, Laube, Ohm, Busenius, Chr. Brüser, Bredebach (46. Suzuki), Häner, Basoglu (46. Schuchert).

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