Westfalenliga

Fußball: Noch ein ehemaliger BVB-Profi in der Westfalenliga?

Gemeonsame Zeiten bei Borussia Dortmund: Kevin Großkreutz (links) und  Patrick Owomoyela.

Gemeonsame Zeiten bei Borussia Dortmund: Kevin Großkreutz (links) und Patrick Owomoyela.

Foto: Jochen Linz/PiLi

Kreis Olpe.  In der Fußball-Westfalenliga 2 möchte ein Verein den nächsten Ex-Profi von Borussia Dortmund verpflichten.

Sollte das klappen (und die beiden OE-Mannschaften nicht absteigen müssen), könnte sich das Henselstadion in Lennestadt und der Bieberg in Gerlingen in der kommenden Spielzeit auf mindestens einen prominenten Gegenspieler freuen.

Oder die H&R-Arena in Finnentrop/Bamenohl, falls der TuS Bövinghausen, aktuell Tabellenführer der Westfalenliga, in die Oberliga aufsteigt.

Vertrag bis 2023

Der ehemalige BVB-Profi und Weltmeister Kevin Großkreutz unterschrieb bereits einen Vertrag beim Dortmunder Vorortklub TuS Bövinghausen und verhalf diesem zu bundesweiter Bekanntheit. Bis 2023 will der inzwischen 32-Jährige dort die Fußballschuhe schnüren.

Nach Stationen in Ahlen, Dortmund, Istanbul, Stuttgart, Darmstadt und Uerdingen wolle sich Kevin Großkreutz vom Profifußball verabschieden und in der sechsthöchsten Liga auf Amateurebene noch mal angreifen.

Großkreutz könnte nach Informationen des TV-Senders Sport 1 bald noch weiterer ein ehemaliger Profi vom Bundesligisten Borussia Dortmund folgen: Patrick Owomoyela. Nach Berichten des Senders ist der momentane Tabellenführer der Westfalenliga 2 an dem 41-jährigen ehemaligen Nationalspieler interessiert.

„Kevin hat vermittelt“

In den Ruhrnachrichten erklärte TuS-Präsident Ajan Dzaferoski: „Kevin hat vermittelt. So kam es zum Gespräch. Es war ein gutes Gespräch.“ Eingesetzt werden soll Owomoyela als Trainer. Aktuell sammelt Owomoyela erste Erfahrungen als Coach bei der U19-Junioren des BVB.

Noch scheint der ehemalige Abwehrspieler aber Bedenkzeit zu brauchen. Bisher habe er weder zu- noch abgesagt. Beim TuS Bövinghausen gebe man ihm diese Bedenkzeit aber gerne, wie Dzaferoski betonte: „Wir geben ihm die Zeit, sich Gedanken über ein mögliches Engagement bei uns zu machen. Wir setzen ihn da gar nicht unter Druck.“

Bis es vom Ex-BVB-Profi eine Entscheidung gäbe, würde man mit keinem anderen möglichen Trainerkandidaten in Verhandlungen treten.

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