Westfalenliga

Gegen YEG Hassel muss ein Gerlinger Sieg her, egal wie

Gerlingens Neuzugang Dennis Busenius (links,) ist im Kellerduell gegen YEG Hassel wieder dabei.

Gerlingens Neuzugang Dennis Busenius (links,) ist im Kellerduell gegen YEG Hassel wieder dabei.

Foto: Michael Meckel

Gerlingen.  Am Sonntag steigt am Bieberg das Westfalenliga-Kellerduell zwischen den beiden punktlosen Tabellenletzten FSV Gerlingen und YEG Hassel.

Die Verantwortlichen der Fußball-Westfalenliga blicken am Sonntag Richtung Gerlinger Bieberg. Dort wird um 15 Uhr das Kellerduell schlechthin zwischen den beiden Schlusslichtern FSV Gerlingen und YEG Hassel angepfiffen.

Beide Mannschaften haben aus vier Spielen null Punkte und 2:12 Tore geholt. Für beide gilt: Verlieren ist verboten, um nicht schon früh den Anschluss ans rettende Ufer zu verlieren. Das sieht auch Gerlingens Trainer Dirk Hennecke so: „Am Sonntag muss unbedingt ein Sieg her, egal wie. Über etwas anderes brauchen wir gar nicht zu reden. Wie wir das schaffen, ist mir egal. Wer das Spiel verliert, der steckt für lange Zeit im Tabellenkeller fest.“

Ein entscheidender Fehler zu viel

Mit den Leistungen seiner Mannschaft, auch beim 0:2 vergangenen Sonntag in Sinsen, ist Hennecke eigentlich ganz zufrieden. „Wir haben immer gut mitgehalten. In Sinsen haben wir das 0:2 erst in der letzten Minute nach einem Konter kassiert. Aber wir haben wieder den einen entscheidenden Fehler in einem Bereich zu viel gemacht, wo man ihn nicht machen darf. Diese kleinen Fehler werden in der Westfalenliga noch härter bestraft, als in der Landesliga. Außerdem kreieren wir zu wenig Chancen. Uns fehlt eben ein Typ wie Florian Friedrichs beim FC Lennestadt, der auch mal aus dem Nichts ein Tor erzielen und ein Spiel allein entscheiden kann“, sagt Hennecke. Was bleibt, ist das Prinzip Hoffnung. „Wir müssen uns mal für unseren Aufwand belohnen. Das wäre auch für die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld des Vereins sehr wichtig“, betont Dirk Hennecke.

Vor dem Vorjahreszehnten YEG Hassel hat Dirk Hennecke trotz dessen ebenfalls verpatzten Starts großen Respekt: „Die sind sicher mit anderen Ambitionen in die Saison gegangen. Niemand soll glauben, dass man die mal so eben weghaut. Es wird sehr schwer für uns. Wichtig wird auch sein, welche Mannschaft ihre Nerven besser im Griff hat.“

Auch bei YEG Hassel ist man sich der Bedeutung des Spiels bewusst. „Wir sind jetzt im Abstiegskampf angekommen. Ab sofort muss jedes Spiel für uns wie ein Finale sein“, sagte der enttäuschte Hasseler Trainer Ali Durmaz nach der 0:2-Niederlage gegen Vizemeister SG Finnentrop/Bamenohl. Und so werden seine Spieler gewiss auch in das Kellerduell am Bieberg gehen.

Alle Gerlinger an Bord

Wichtig wird es für Gerlingen sein, Faruk Gülgün auszuschalten, der beim 0:2 gegen Finnentrop/Bamenohl Dreh- und Angelpunkt in der Hasseler Offensive war.

Personell sieht es beim FSV Gerlingen besser aus. „Bei uns sind alle Spieler an Bord. Auch Florian Brüser, Philipp Bredebach und Dennis Busenius sind wieder dabei“, berichtetet Dirk Hennecke. Bei den Gästen aus Hassel sind dagegen die Einsätze von Mesut Özkaya und Seyit Ersoy, die schon gegen die SG Finnentrop/Bamenohl verletzt fehlten, fraglich. Außerdem ist Semih Esen, der gegen Finnentrop/Bamenohl Gelb/Rot sah, gesperrt.

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