Landesliga

Gerlingen vor wichtigem Kellerduell gegen Neheim

Steffen Scheppe (rechts im Zweikampf mit Adriano Dolcinelli vom FC Lennestadt) traf in Wiemelhausen nur den Innenpfosten.

Steffen Scheppe (rechts im Zweikampf mit Adriano Dolcinelli vom FC Lennestadt) traf in Wiemelhausen nur den Innenpfosten.

Foto: Michael Meckel

Gerlingen.  Im zweiten Heimspiel empfängt Westfalenliga-Aufsteiger FSV Gerlingen den ebenfalls noch punktlosen SC Neheim.

Das Kontrastprogramm zu den beiden Spitzenspielen in Bamenohl und Erkenschwick gibt es am Sonntag auf dem Bieberg in Gerlingen. Westfalenliga-Aufsteiger FSV Gerlingen empfängt um 15 Uhr den ebenfalls noch punktlosen SC Neheim zum Kellerduell der Fußball-Westfalenliga.

Mit 1:7 Toren rangiert der FSV Gerlingen auf dem vorletzten Platz. Der SC Neheim steht mit 2:4 Toren auf dem 13. Rang. Beide Mannschaften stehen also am dritten Spieltag schon ein wenig unter Druck.

Gerlingens Trainer Dirk Hennecke ist optimistisch, dass am Sonntag gegen 17 Uhr zumindest ein Punkt auf dem Konto seiner Mannschaft steht. Dirk Hennecke betont: „Trotz der beiden Niederlagen herrscht eine gute Stimmung bei uns. Niemand ist unruhig, denn jeder hat ja ja damit gerechnet, dass es für uns schwer wird.“

Was Dirk Hennecke für die nächste Aufgabe gegen den SC Neheim positiv stimmt, ist die Steigerung seiner Mannschaft beim 1:4 gegen Wiemelhausen gegenüber der 0:3-Auftaktniederlage gegen den FC Lennestadt: „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir gute Ansätze gezeigt und hatten gute Chancen. Leider lagen wir aber durch zwei Geschenke zur Pause wieder mit 0:2 hinten. Das müssen wir unbedingt abstellen.“ Die Umstellung auf die neue Liga brauche einfach Zeit. „Es ist schon ein großer Sprung von der Landes- in die Westfalenliga. Darüber hinaus fehlt uns momentan noch das nötige Quäntchen Glück. Da fliegt der Freistoß von Steffen Scheppe an den Innenpfosten und wieder heraus. Das ist schon ärgerlich“, so Dirk Hennecke.

Pokalpflicht erfüllt

Ein Erfolgserlebnis für Gerlingen gab es immerhin am Donnerstag im Pokal in Lütringhausen. Da gewann der Westfalenliga-Aufsteiger mit 3:1 gegen B-Ligist SG LOK. „Es war kein tolles Spiel von uns, aber wir haben unsere Pflicht erfüllt“, resümierte Dirk Hennecke die Pokalpartie.

Jetzt geht es wieder um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Dirk Hennecke warnt davor, den SC Neheim ob seines ebenfalls nicht geglückten Saisonstarts zu unterschätzen. Dirk Hennecke: „Neheim gehört seit mehreren Jahren fast schon zum Inventar der Westfalenliga. Die haben also viel Erfahrung. Neheim ist eine technisch sehr starke Mannschaft und Alex Bruchhage ist ein sehr erfahrener Trainer. Ich schätze Neheim so stark ein wie Wiemelhausen. Das ist eine sehr hohe Hürde für uns. Ich hoffe, dass wir unseren ersten Punkt holen werden.“ Dafür sei es aber wichtig, so Hennecke, die gute Leistung wie in der zweiten Hälfte in Wiemelhausen nicht nur 30, sondern 90 Minuten auf den Platz zu bringen.

Personell sieht es beim FSV Gerlingen ganz gut aus. Dirk Hennecke muss gegen Neheim auf Kubilay Basoglu (Urlaub) verzichten. Dafür steht dem Gerlinger Chefcoach mit Yasuhiro Suzuki ein Neuzugang erstmals zur Verfügung. Neheims Trainer Alex Bruchhage muss auf die verletzten Burak Yavuz und Lukas Wulf verzichten. Fraglich ist der Einsatz von David Wagner. Mahmut Yavuzaslan und Osman Albayrak kehren in den Neheimer Kader zurück.

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