Westfalenliga

Hordel siegt fünfmal, dann kommt Finnentrop/Bamenohl

Phillip Hennes  (links)brachte Finnentrop/Bamenohl

Foto: Michael Meckel

Phillip Hennes (links)brachte Finnentrop/Bamenohl

Bochum.   Fünf Spiele in Folge hatte Fußball-Westfalenligist DJK TuS Hordel zuletzt gewonnen. Dann kam am Sonntag die SG Finnentrop/Bamenohl.

Die Behle-Elf entführte mit einem verdienten 3:1-Auswärtssieg alle drei Punkte von der Hordeler Heide. Mit dem zweiten Sieg in Folge verschaffte sich der Aufsteiger damit binnen einer Woche ein Vier-Punkte-Polster auf die Abstiegsplätze.

Überragender Kopfball

Von Beginn an fand die Behle-Elf den richtigen Mix aus Angriffspressing und Verteidigung. Zwangsläufig erarbeitete er sich Chancen die zu Toren umgemünzt werden konnten. Christopher Hennes hatte in der 7. Minute mit einem überragenden Flugball (O-Ton Behle) seinen Bruder Phillip in Szene gesetzt, welcher volley vollendete.

Nach der Führung drückte die SG weiter und vergab sichere Dinger zum 2:0 und 3:0. Wie bereits aus manchen Hinrundenspielen bekannt, sollte sich dies rächen. Paul Helfer nutzte eine Unaufmerksamkeit im Deckungsverbund und glich zum 1:1 (28.) aus. Quasi im Gegenzug brachte Robin Entrup seine Farben nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Mike Schrage mit 2:1 wieder in Front. Als sich die Hordeler in der 35. Minute durch eine Notbremse und der dazu gehörigen klaren Roten Karte an dem agilen Tim Schrage dezimierten, schienen die Weichen auf Sieg gestellt.

So leicht wollte sich Hordel aber nicht geschlagen geben. Nach dem Pausentee zog die Truppe von Ex-Profi Zajas ein wahres Powerplay auf das Tor der Spielgemeinschaft auf. Immer wieder flogen Flanken und hohe Bälle in den Strafraum der SG und der Abwehr um die Ohren.

SG-Trainer Ralf Behle monierte: „Durch den ständigen Druck hatten wir in dieser Phase in manchen Situationen Glück, weil wir einfach zu sehr runter gefahren sind mit dem Fußball spielen. Kompliment aber auch an die Hordeler, die uns stark eingeschnürt haben.“ Nachdem sich dann aber ein Hordeler Spieler zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und kurz vor Schluss ein Mannschaftskollege, nach Schiedsrichterbeleidigung, ebenfalls früher als geplant duschen durfte, war der Drops gelutscht. Finnentrop-Bamenohl erhöhte in der 87. Minute sicher per Foulelfmeter (Robin Entrup war gelegt worden) durch Christopher Hennes auf 3:1 und machte damit den Deckel zu einem wichtigen Sieg im Abstiegskampf drauf.

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