Fußball-Landesliga

Jörg Rokitte bleibt bis Saisonende Trainer beim VSV Wenden

Jörg Rokitte VSV Wenden

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Foto: Michael Meckel

Wenden.  Jörg Rokitte bleibt über die Winterpause hinaus Coach des Fußball-Landesligisten VSV Wenden.

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Damit hat Christoph Clemens, erst seit knapp zwei Wochen Sportlicher Leiter, seine erste wichtige „Baustelle“ zur besten Zufriedenheit vom Tisch. Die Trainerfrage bis zum Saisonende ist in trockenen Tüchern. Als der Klub sich von Manuel Fernholz getrennt hatte, erklärte sich dessen Vorgänger Jörg Rokitte bereit, trotz großer beruflicher Beanspruchung auszuhelfen. Dieses Modell war zunächst bis zum Jahresende vorgesehen, dann sollte ein anderer die Aufgabe übernehmen.

Zeit gewonnen

„Aber wir wollten jetzt nicht noch einmal einen externen Trainer holen, das würde keinen Sinn machen“ ist Christoph Clemens froh, dass sich diese Lösung nun ergeben hat. Zumal der Verein nun Zeit gewonnen hat, einen neuen Trainer zu suchen. Möglich war dies, weil es Jörg Rokitte gelungen war, „einige berufliche Termine zu verschieben“, wie Christoph Clemens erklärte, „das war für ihn eine der Grundvoraussetzungen dafür, dass er weiter macht.“

Dennoch gibt es eine Veränderung beim Landesligisten. Nils Lüke wird Jörg Rokitte künftig unterstützen. Auch Lüke ist ein Ur-Wendener, kennt den Verein in- und auswendig. Bislang hatte Nils Lüke gemeinsam mit Siegfried Briel die zweite Mannschaft trainiert. Diesen Part übernimmt nun wieder Christoph Clemens selbst. Er war ja bis Ende der letzten Saison mit Briel Coach der Reserve. „Das ist zwar schade für die Mannschaft, aber die Erste geht erstmal vor. Ich denke jedoch, dass wir damit zurecht kommen.“

Zwei Wochen Sportlicher Leiter, die ersten Schritte in den großen Fußstapfen von Achim Hoffmann - wie schmeckt denn das neue Amt so? Christoph Clemens: „Im Moment ist es noch ein bisschen stressig. Ich hangele mich jetzt von einer Baustelle zur anderen. Wobei - die größte ist ja jetzt erstmal weg,“ antwortet Christoph Clemens, „als klar war, dass Jörg weiter macht, da sind mir schon ein paar Steine vom Herzen gefallen, ganz ehrlich.“

Eine andere Hausnummer

Jetzt könne man daran gehen, auszuloten, welche Möglichkeiten man in der darauffolgenden Saison hat. Was seine ersten persönlichen Erfahrungen angeht, sagt er: „Das ist schon was anderes als der Trainerjob. Eine andere Hausnummer. Das merke ich schon den den paar Tagen. Aber es macht Spaß und das ist das Wichtigste.“

Der Dezember ist ja in vielen Fußballvereinen der Monat der Weichenstellungen für die kommende Spielzeit. Das ist beim VSV nicht anders. Die Trainersuche für 2020/21 steht an, dazu die Gestaltung des Kaders. „Wir haben schon einige Gespräche geführt,“ antwortete Christoph Clemens auf die Frage betreffend der Spieler. Aber die wichtigste Personalie, die des Trainers, hatte Vorrang.

Wichtig ist natürlich der sportliche Werdegang. Trotz des wichtigen 3:0-Sieges über Mitkonkurrent SC Drolshagen am letzten Sonntag ist bei 13 Punkten aus 15 Spielen die Abstiegsgefahr nach wie vor groß. Christoph Clemens denkt positiv: „Man hat schon gemerkt, dass die Leistungen unter Jörg deutlich aufwärts gingen.“

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