Westfalenliga

Kellerkinder kämpfen um Anschluss ans rettende Ufer

David Ohm (FSBV Gerlingen, links)  und Florian Friedrichs (FC Lennestadt (rechts) wollen die ersten Saisonsiege feiern.

David Ohm (FSBV Gerlingen, links) und Florian Friedrichs (FC Lennestadt (rechts) wollen die ersten Saisonsiege feiern.

Foto: Michael Meckel

Kreis Olpe.  Schlusslicht FC Lennestadt steht gegen Zweiten SC Neheim vor der nächsten hohen Hürde. Gerlingen empfängt Wiemelhausen.

Vor wichtigen Heimspielen stehen die Fußball-Westfalenligisten FC Lennestadt und FSV Gerlingen, die nach sieben Spielen am Tabellenende stehen.

FC Lennestadt - SC Neheim (Sonntag, 16 Uhr, Henselstadion). Nach dem aktuellen Fünften RW Deuten und Spitzenreiter TuS Bövinghausen muss das punktlose Schlusslicht FC Lennestadt zum dritten Mal in Folge gegen eine Spitzenmannschaft antreten. Der Tabellenzweite SC Neheim ist zu Gast im Henselstadion. Bei schon sechs Punkten Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen wird es für den FCL langsam Zeit, dass er punktet.

Das ist auch FCL-Trainer Thomas Hütte bewusst: „Es wird Zeit, dass wir etwas auf unser Konto bekommen. Aber Neheim ist natürlich sehr stark. Wenn die Saison zu Ende gespielt wird, erwarte Neheim im oberen Drittel “

Was Hütte optimistisch macht, dass es zumindest mit einem Punkt klappt, sei die spielerische Verbesserung in den beiden letzten Partien. „Wären wir so in den ersten fünf Spielen aufgetreten, dann hätten wir schon ein paar Punkte“, ist sich Thomas Hütte sicher.

Hütte hofft auch auf Rückenwind aus dem 7:0-Sieg am Donnerstag im Pokal beim RSV Listertal. Personell sieht es beim FCL ganz gut aus. Nur Maurice Dobbener und Hamoudi Atwi (krank) sowie der Langzeitverletzte Christian Schmidt fehlen.

FSV Gerlingen - Concordia Wiemelhausen (Sonntag, 15.30 Uhr, Bieberg). Nur unwesentlich besser als beim FC Lennestadt sieht die Lage beim FSV Gerlingen aus. Der Vorletzte hat nur einen Punkt mehr auf dem Konto. Am Sonntag steht das wichtige Heimspiel gegen den Zwölften Concordia Wiemelhausen, der acht Punkte hat, auf dem Spielplan. Da ist ein Sieg eigentlich Pflicht, soll der Kontakt zu den Mannschaften auf dem rettenden Ufer nicht abbrechen. Das sieht auch FSV-Trainer Stefan Breuer so: „Am Sonntag soll der erste Dreier her. Ein Sieg steht ganz oben auf der Agenda.“

Auch Stefan Breuer sieht spielerisch einen Aufschwung bei seiner Mannschaft und hofft, dass sich das bald in Punkten niederschlägt: „Die Jungs beweisen von Woche zu Woche Charakter. Trotz der Niederlagen ist die Trainingsbeteiligung sehr gut. Es wäre schön, wenn sie dafür mal belohnt würden.“ Verzichten muss Stefan Breuer auf Dominik Zimmermann, den eine Knieverletzung plagt.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben