Jugendfußball

Kreispokal: FC Lennestadt Favorit - aber Vorsicht vor dem Torjäger

Matthias Eykeln (2. von rechts, hier mit Thorsten Patt, Michael Kurzeja und Frank Ahlemeyer (von links)) trainiert die B-Junioren des FC Lennestadt.

Matthias Eykeln (2. von rechts, hier mit Thorsten Patt, Michael Kurzeja und Frank Ahlemeyer (von links)) trainiert die B-Junioren des FC Lennestadt.

Foto: Michael Meckel

Vom Papier sind sie klar verteilt: Die Rollen beim Endspiel um den B-Junioren Kreispokal am Mittwoch um 18.30 Uhr im Sportpark Rahrbachtal zwischen dem FC Lennestadt und Eintracht Kleusheim.

Auf der einen Seite steht der FC Lennestadt, der mit 30 von 30 möglichen Punkten die Tabelle der Kreisliga A anführt. In den vorigen Pokalrunden schalteten die Lennestädter den Tabellenzweiten „RID-F“ sowie den SV 04 Attendorn aus. „Auch wenn uns viele in der Favoritenrolle sehen, so denke ich, dass in einem Finale alles möglich ist“, erklärt Lennestadts Trainer Matthias Eykeln, der beim Gegner besonders „das stark besetzte Zentrum“ hervorhebt.

Isufaj bereits mit 17 Treffern

Eintracht Kleusheim verfügt zudem über den unangefochtenen Top-Torschützen der Liga: Bereits 17 Treffer, sieben mehr als sein ärgster Verfolger, konnte Erlind Isufaj markieren. Ein Wert, der dafür sorgt, dass die auf Platz acht im Tabellen-Mittelfeld beheimateten Kleusheimer bereits ähnlich viele Saisontreffer auf dem Konto haben, wie der Finalgegner aus Lennestadt. Nur sieben Treffer trennen beide Mannschaften.

Auf dem Weg ins Finale holte sich der Nachwuchs aus dem Olper Stadtteil Selbstvertrauen durch Siege gegen den RSV Listertal sowie die JSG Elspe/Oedingen/Halberbracht/Oedingen. Zusätzliche Motivation dürfte zudem der Umstand geben, dass man - streng genommen zu einem Drittel - als Titelverteidiger zum Finale antritt: Im vergangenen Jahr, damals noch unter Fahne der mittlerweile aufgelösten SG L.O.K., setzte sich die Mannschaft mit 2:1 gegen den Nachwuchs aus Hünsborn/Rothemühle durch.

Krankheitswelle beim FC Lennestadt

Ein Faktor, der laut Eykeln „natürlich absolut zur Unzeit“ kommt, ist die Krankheitswelle, mit der die Nachwuchskicker des FC Lennestadt derzeit zu kämpfen haben. Die ein oder andere Stammkraft wird Matthias Eykeln nicht zur Verfügung stehen. An der Marschroute „mit viel Ballbesitz und wenig Ballkontakten Ball und Gegner laufen zu lassen“ ändert sich nichts.

So wird auch im zweiten Junioren-Finale, das übrigens wie auch das A- und C-Endspiel rein unter Kreisligisten ausgetragen wird, sicherlich eine gehörige Portion „Tagesform“ ausschlaggebend dafür sein, wer am Ende den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nimmt.