40-Meter-Tor

Nicolas Herrmann schießt sich ins ZDF-Sportstudio

Nicolas Herrmann (links, im Testspiel gegen den VSV Wenden).

Nicolas Herrmann (links, im Testspiel gegen den VSV Wenden).

Foto: Michael Meckel

Finnentrop/Bamenohl.   Auftritt Nicolas Herrmann: Am Samstag wird der Stürmer der SG Finnentrop/Bamenohl an der Torwand des ZDF-Sportstudios sein Schuss-Glück versuchen.

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Mit seinem Wundertor im Westfalenligaspiel gegen den RSV Meinerzhagen aus 40 Metern hat sich der 22-Jährige Lichtringhauser für dieses besondere Erlebnis qualifiziert.

Der Treffer vom 10. Februar war auch Thema im großen Interview mit Herrmann in unserer Dienstagsausgabe. Dass er sich bis ins ZDF-Sportstudio schießen würde, ahnte Nicolas Herrmann zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. Denn: Den Anruf erhielt Hermann am Montag Morgen, kurz nachdem die Abstimmung vorbei war. „Da war ich gerade an der Uni Dortmund, klar war ich total überrascht,“ gab Nicolas Herrmann zu. Die offizielle Einladung seitens des ZDF erwartet der Kunstschütze im Laufe der Woche.

Schnell liefen auf Herrmanns Handy die Glückwünsche auf, die ihm auch die SG Finnentrop/Bamenohl auf der Vereins-Homepage aussprach und denen sich unsere Zeitung gern anschließt.

Am Samstag um 21 Uhr muss Nicolas Herrmann in Mainz „antreten“. Da der Sendetermin erst um 23 Uhr ist, hätte der Bamenohler ja theoretisch zwei Stunden und mehr Zeit, sich vor Ort einzuschießen... Er muss lachen: „Das kann sein. Das wäre natürlich gut.“ Zumindest steht in Bamenohl eine Torwand, verriet Nicolas Herrmann, „da werde ich sicher ein paar Schüsse drauf machen.“ Aber sich groß vorzubereiten sei schwierig. „Die Situation am Samstag ist ja eine ganz andere,“ weiß er.

Jetzt ist Nicolas Herrmann gespannt, wer sein prominenter Kontrahent sein wird. Der steht noch nicht fest. Gibt es einen Wunschgegner? Lieber ein Hochkaräter wie Paco Alcacer oder Robert Lewandowski, oder doch lieber einen Dressurreiter? „Ich hätte gern einen Fußballer, klar. Wer da kommt, wird sich dann zeigen,“ antwortet Herrmann.

Aber vielleicht wäre ein fußballfremder, sprich machbarer Gegner dann doch die beste Lösung. Denn wenn der Gast nach „drei unten, drei oben“ gewinnt, nimmt er 1000 Euro mit plus einen 15-teiligen Trikotsatz für den Heimatverein.

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