FC Lennestadt

Oberste Priorität: Kirchhörde auf Abstand halten

De Einsatz von Moritz Thöne

De Einsatz von Moritz Thöne

Foto: Michael Meckel

Lennestadt.   Es wurde nichts mit dem erhofften Befreiungsschlag für den abstiegsbedrohten Fußball-Westfalenligisten FC Lennestadt. Gegen den Vorletzten SV Horst-Emscher musste sich der Aufsteiger mit einem 0:0 begnügen. Das Trostpflaster: Mit dem ersten Punktgewinn in der Rückrunde kletterte der FC Lennestadt auf einen Nichtabstiegsplatz.

Es wurde nichts mit dem erhofften Befreiungsschlag für den abstiegsbedrohten Fußball-Westfalenligisten FC Lennestadt. Gegen den Vorletzten SV Horst-Emscher musste sich der Aufsteiger mit einem 0:0 begnügen. Das Trostpflaster: Mit dem ersten Punktgewinn in der Rückrunde kletterte der FC Lennestadt auf einen Nichtabstiegsplatz.

„Wir haben nicht viel zugelassen. Diesmal hatten wir vorne oft Pech, vor allem bei der ganz dicken Chance von Florian Friedrichs kurz vor dem Ende. Vom Einsatz her war ich nicht unzufrieden. Ich freue mich natürlich, dass wir auf einen Nichtabstiegsplatz klettern konnten“, resümierte FCL-Trainer Jürgen Winkel das 0:0 gegen Horst-Emscher.

Am Sonntag folgt nun „Endspiel Nummer zwei“ beim Schlusslicht Kirchhörder SC. Trotz der schon ziemlich prekären Situation der Kirchhörder, die fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz und sechs Punkte hinter dem FCL stehen, warnt Winkel vor dem Schlusslicht: „Das wird kein Selbstläufer. Man darf nicht vergessen, dass die dastehen, weil sie sechs Punkte von Marl-Hüls abgezogen bekamen. So schlecht sind sie nicht. Immerhin hat Kirchhörde kürzlich Horst-Emscher 6:2 geschlagen.“ Das Ziel sei natürlich ein Sieg. „Das wäre schon eine tolle Sache, weil jetzt von der Papierform her wieder stärkere Gegner folgen. Oberste Priorität hat aber, dass wir den Abstand auf Kirchhörde verteidigen. Deshalb wäre ich zunächst auch mal mit einem Unentschieden zufrieden“, betont Winkel.

Personalsorgen beim FCL

Sein etwas gedämpfter Optimismus rührt auch daher, dass Winkel noch nicht genau weiß, wer überhaupt spielen kann. „Die Lage ist in dieser Woche wieder schlechter geworden. Am Dienstag waren inklusive Torwart achteinhalb Spieler beim Training“, berichtete Jürgen Winkel. Muskuläre Probleme plagen unter anderem Florian Friedrichs, Moritz Thöne und Steffen Hebbeker. Auch Christian Schmidt ist nach einem Pressschlag angeschlagen. Winkel geht aber davon aus, dass Schmidt bis morgen Sonntag fit ist.

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