B-Junioren

RHID jubelt: Nie mehr Kreisliga

Es ist perfekt. Die JSG RHID spielt Bezirksliga. Der 1:0-Sieg am Riesei ist die Entscheidung.

Foto: Meinolf Wagner

Es ist perfekt. Die JSG RHID spielt Bezirksliga. Der 1:0-Sieg am Riesei ist die Entscheidung. Foto: Meinolf Wagner

Kreis Olpe/Werdohl.   Grenzenloser Jubel im Riesei-Stadion. „Nie mehr Kreisliga“, so hallte es über Werdohls Höhen.

Doch es waren nicht die gastgebenden B-Junioren des FSV, die da völlig außer Rand und Band über den Rasen tanzten, sondern die der JSG Rüblinghausen/Hillmicke/ Iseringhausen/Dahl/Friedrichsthal (RHID).

Die Mannschaft von Trainer Robin Brucker hat es geschafft. Mit dem 1:0 (0:0)-Sieg bei den zuvor punktgleichen Werdohlern machte sie vor 250 Zuschauern, davon locker zwei Drittel aus dem Kreis Olpe, den Aufstieg in die Bezirksliga klar. Gestern, nach der Heimfahrt, wurde noch im kleinen Kreis gefeiert. Für Sonntag aber, nach dem Abschlussspiel gegen den SV Hüsten, haben die Aufsteiger schon einen Planwagen geordert.

Suchsland sensationell

Aber was ist denn das für eine Geschichte! Torschütze war sieben Minuten vor Schluss Maik Dischereit. Der hatte in der Woche noch krank das Bett hüten müssen. Gestern Abend aber war er fidel. Bei einem Befreiungsschlag von Kapitän Jan Luca Reiss unterlief der Werdohler Abwehr ein Missverständnis, Maik Dischereit roch den Braten und setzte den Ball überlegt und flach zum Goldenen Tor ins Netz.

„Es war ein Dreckssieg,“ sagte RHID-Trainer Robin Brucker in einer ersten Reaktion, „wir sind vor dem Tor einmal besser gewesen.“

Damit lag er richtig. Denn das Spiel lebte von einer ungeheuren Spannung, hätte auch 0:0 enden können. Werdohl hatten zwar das Plus an Spielanteilen, aber mit unbändigem Kampf zogen die Gäste aus dem Kreis Olpe der FSV-Offensive den Zahn.

Das alles wäre vergebens gewesen, hätte RHID-Torwart Dominik Suchsland nicht so überragend gehalten. Zwei Super-Paraden waren besonders wichtig. Kurz nach der Pause verhinderte er bravourös den 0:1-Rückstand und in der Schlussminute den 1:1-Ausgleich.

Viele Zweikämpfe, viel Laufarbeit

Von Beginn war zu erkennen, dass es keine Alternative für drei Punkte für RHID gab, sie wollten es klar machen an diesem Abend. Entsprechend entschlossen ging die Truppe von Trainer Robin Brucker gegen den bisherigen Gruppen-Spitzenreiter FSV Werdohl vor dessen Anhang zu Werke und hatte im ersten Durchgang auch Chancen. Eine RIHD-Führung wäre nicht unverdient gewesen.

Die Begegnung war im ersten Durchgang von taktischen Vorgaben hüben wie drüben geprägt. Des weiteren lebte die Begegnung von vielen Zweikämpfen und zeigte eine hohe Laufbereitschaft auf beiden Seiten. Die hochgelobte Offensivkraft der Gastgeber kam erst im zweiten Durchgang besser zur Entfaltung, doch was zählt, sind nunmal Tore. Und davon machte RIHD eines mehr.

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