Handball

Riesen-Auftritt des TV Olpe gegen Volmetal

TV Olpe: Thomas Voss erziet eines seiner beiden Tore.

Foto: Meinolf Wagner

TV Olpe: Thomas Voss erziet eines seiner beiden Tore.

Olpe.  Freudentänze und Riesenjubel in der Kreissporthalle: Einen ganz starken Auftritt hatte der TV Olpe beim 32:27 (16:15) gegen den Zweiten Volmetal II.

Es war ein Sieg des unbedingten Willens und zum Schluss auch mit spielerischer Klasse. Der Schlüssel für den Erfolg des Handball-Landesliga-Neulings aus Olpe war eine kompakte Abwehr. Hier wurde gut verschoben und aggressiv zugepackt.

Andreas Dröge fehlt verletzt

„Wir hatten uns vor der Begegnung einiges vorgenommen“, erklärte der Olper Trainer Jo Braun nach dem Spiel, „nach den Ereignissen aus dem Hinspiel wollten wir einiges richtig stellen und das ist der Mannschaft eindrucksvoll gelungen“.

Kurzfristig musste Jo Braun noch auf Neuzugang Andreas Dröge (RSVE Siegen) wegen einer Verletzung aus dem Spiel der zweiten Mannschaft im Vorspiel verzichten. Die personell arg limitierte Mannschaft ließ sich auch nicht durch einen 0:3-Rückstand aus dem Tritt bringen. Hier zeigten die Gäste ihr schnelles Spiel nach vorne und praktizierten eine lupenreine 6:0 Abwehr. Ganz im Gegenteil.Die Kreisstädter kamen durch Ossuma Lajnef zum 3:3 Gleichstand, während TVO-Keeper Ben Fuhrmann mit einem gehaltenen Siebenmeter gegen Dominik Schmidt die Mannschaft weiter in die Erfolgsspur brachte. Bis zur 24. Minute konnte Olpe durch Wael Horri einen sicheren 14:9 herausspielen.

Kein Volmetaler in Normalform

Anschließend brachten überhastete Anspiele des TV Olpe den Tabellenzweiten TuS Volmetal II auf 16:15 heran. Wer gedacht hatte nach dem Seitenwechsel wäre der Tabellenzweite besser ins Spiel gekommen wurde enttäuscht. Die TVO – Sieben hat weiter das Heft des Handels in der Hand. So führte der Neuling aus der Kreisstadt zeitweise mit fünf bis sechs Toren deutlich. Die Olper Treffer wurden gut verteilt. Wael Horri (7), Lars Heinrich (7), Tom Fuhrmann (7) und Oussama Lajnef (6) waren die Aktivposten der Gastgeber. Großer Rückhalt war Torhüter Ben Fuhrmann, aber auch David Mesewinkel (39.) parierte gegen den Volmetaler Dominik Schmidt und brachte die Gäste weiter unter Druck.

„Wir haben in der Abwehr nicht so einen Zugriff auf das Olper Spiel wie gewünscht bekommen“, bilanzierte der Volmetaler Trainer Tim Schneider. „ Kein Spieler meiner Mannschaft hatte Normalform erreicht“.

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