Beachvolleyball

Schneider/Bieneck reisen hoffnungsvoll nach China

Im vergangenen Jahr gewinnen Isabell Schneider (rechts) und Victoria Bieneck die Deutsche Meisterschaft.

Im vergangenen Jahr gewinnen Isabell Schneider (rechts) und Victoria Bieneck die Deutsche Meisterschaft.

Foto: Molter

Wenden.   Nach einem enttäuschenden Saisonstart geht es für die Olper Beachvolleyballerin Isabell Schneider nun zum ersten Vier-Sterne-Turnier nach China.

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„Es kann dann jetzt auch so richtig losgehen, immerhin sind wir seit Anfang Oktober in der Vorbereitung.“ Man spürt förmlich bei der aus Ottfingen stammenden Beach-Lady und Deutschen Meisterin Isabel Schneider Vorfreude und Anspannung zugleich, bevor es in dieser Woche in Xiamen (China) beim ersten Vier-Sterne-Turnier der World-Tour endlich richtig ernst wird.

Zusammen mit ihrer kongenialen Partnerin Victoria Bieneck hat sie sich jetzt den letzten Schliff auf Teneriffa geholt, nachdem der Start in die Saison Anfang März in Sydney alles andere als wunschgemäß verlief.

„Wir sind nach Sydney geflogen mit dem Ziel, eine Medaille zu holen. Das hat nicht funktioniert und wir waren auch nicht zufrieden mit unserer Leistung, wir waren noch nicht genug im ‚Wettkampfmodus‘. Aber das hat natürlich auch wieder lehrreiche Erkenntnisse für mich bzw. für uns gebracht“, teilte Isabel Schneider unmittelbar vor dem Abflug nach China mit.

Wettkampfnahes Training

Erkenntnisse, die das National-Duo vom Hamburger SV auf Grund von Analysen beim vorösterlichen Trainingslager auf Teneriffa jetzt umsetzen will.

„Wir haben wettkampfnah trainiert mit Spielerinnen aus Spanien, der Schweiz, Holland und Polen. Dazu gehörten auch ein Testspiel sowie viele Spielformen“, plauderte sie ein wenig aus dem Nähkästchen, „weniger Technik wie in den anderen Monaten der Vorbereitung.“

Und dann legen die Beiden auf Facebook nach: „Die letzte Einheit auf Teneriffa ist in Sack und Tüten. Die Zeit hier war gut, konstruktiv und es gab noch eine kleine Lektion: manchmal muss man auch mal den Kopf in den Sand stecken.“ Jetzt ist der Fokus voll auf Xiamen gerichtet.

„Das ist spannend, es ist in diesem Jahr das erste Turnier bei dem fast alle Teams der Welt wieder dabei sind.“ Es wird die erste echte Standortbestimmung auf dem langen Weg nach Tokio 2020, aber der Countdown läuft. Jeder Punkt zählt für die langwierige Qualifikation – Olympia wirft seine langen Schatten voraus.

Zum sechsten Mal nach China

Es ist jetzt bereits das sechste Mal, dass die Ottfingerin an der Südostküste Chinas antritt. „Wir kennen uns ja mittlerweile in Xiamen aus“, teilte Isabel Schneider noch kurz vor dem Abflug mit, doch das war in der Mehrzahl der Fälle noch mit Teresa Mersmann.

Mit ihrer aktuellen Partnerin Victoria Bieneck trat sie in den beiden letzten Jahren an und sie wurden 2017 mit Bronze dekoriert. Top-Ten-Plätze waren es in Xiamen immer – und 2019?

„Die Aufmerksamkeit ist voll auf das erste Vier-Sterne-Turnier der Saison gerichtet.“ So der letzte aktuelle Post von Isa&Tori. Der Adrenalinspiegel des Duos dürfte so langsam ansteigen.

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