Volleyball

SFG Olpe: Alle vier Mannschaften gewinnen ihre Spiele

Anna Lena Knoll ist in der Mitte eine Bank bei SFG.

Anna Lena Knoll ist in der Mitte eine Bank bei SFG.

Foto: volkher pullmann

Olpe.  Es war ein Wochenende wie gemalt für die Volleyball-Mannschaften von SFG.

Sämtliche vier SFG-Teams oberhalb der Kreisliga konnten Siege einfahren. Insgesamt stehen in dieser noch jungen Saison neun Siegen nur eine Niederlage gegenüber. Was für ein Bild gegenüber der abgebrochenen „Corona-Saison“, als nur der Oberligist ein positives Punktekonto verbuchen konnte.

Natürlich ist es noch viel zu früh für voreilige Vergleiche, aber gerade die arg gebeutelten Teams der letztjährigen Bezirksliga und Bezirksklasse tun die Erfolgserlebnisse gut. „Ja, ich bin insgesamt natürlich sehr zufrieden“, atmete Verbandsliga-Coach Simon van Vianen erst einmal durch nach dem klaren 3:0 gegen den teilweise überforderten Aufsteiger vom SC Hennen 2, blieb aber auch sehr realistisch: „Das war ein Arbeitssieg, aber auch eine Rehabilitierung für den schwachen Auftritt in Bad Berleburg in der Vorwoche.“

Hennen konnte zwar mit guten Aufschlägen gefallen, aber „wir haben dann unseren Stiefel durchgezogen. Da die Annahme verbessert war, konnten wir am Netz wieder mehr Druck entwickeln.“ Hennen hatte dagegen mit den SFG-Aufschlägen immer wieder Probleme, so dass sich am Ende doch fast ein Klassenunterschied herausstellte. Am Wochenende wartet am Sorpesee auf den Tabellen-Dritten aus Olpe ein ganz anderes Kaliber: der Spitzenreiter RC Sorpesee 2, der in drei Spielen erst einen Satz abgegeben hat.

Kader: Aleyna Konal (Co), Antonia Häner, Jana Hermes, Maren Kliche, Sabrina Küppers, Anna Lena Knoll, Yara Ricker, Jennifer Rüsche, Katharina Sander, Lea Schulzki, Evelyne Soemer.

Eine längere Anlaufzeit benötigte die junge Truppe von SFG 3 beim Nachbarn VC Freudenberg, bevor mit 3:1 (25:21,18:25, 22:25, 22:25) der zweite Sieg im zweiten Spiel unter Dach und Fach war. Es war fast durchweg eine Partie auf Augenhöhe, so Trainer Damian Himmel, dessen Mädels in der niedrigen Halle zunächst Probleme mit der Annahme hatten. Fast logische Folge der Verlust des ersten Durchgangs.

„Mit verbesserter Annahme konnten wir mehr Druck am Netz entwickeln. Dazu kamen sehr starke eigene Aufschläge, so dass wir auch dank unseres soliden Angriffs zum Schluss die besseren Karten hatten und die nächsten drei Sätze, wenn auch knapp, für uns entscheiden konnten.“ Rückblickend auf die letzte Spielzeit zieht Damian Himmel ein positives Fazit: „Nach zwei Niederlagen gegen Freudenberg in der letzten Saison zeigte das Spiel, dass wir uns gesteigert haben. Jetzt müssen wir den Schwung in das nächste Spiel, einem Heimspiel, mitnehmen.

Kader: Eva van Vianen, Hannah Aßmann, Jana Kraft, Josefine Häner, Katharina Engel, Laura Kauz, Lorena Shala, Mirja Leusing, Nele Faber, Victoria Popov.

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