Kreisliga C

SG Albaum/Heinsberg zurück in der Kreisliga B

SG Albaum/Heinsberg steigt nach zwei Jahren wieder in die Kreisliga B auf.

SG Albaum/Heinsberg steigt nach zwei Jahren wieder in die Kreisliga B auf.

Foto: Michael Meckel

Saalhausen.   800 Zuschauer sehen an Christi Himmelfahrt in Saalhausen die Rückkehr der SG Albaum/Heinsberg in die Kreisliga B.

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Die SG Albaum/Heinsberg hat im zweiten Anlauf den Wiederaufstieg in die Fußball-Kreisliga B geschafft. Auf den Tag genau ein Jahr nach der bitteren 3:5-Niederlage nach Elfmeterschießen im Relegationsspiel in Kirchveischede gegen den SV Dahl/Friedrichsthal gewann die Mannschaft von Trainer Bernd Beckmann am Donnerstag in Saalhausen das Entscheidungsspiel um den Meistertitel der Kreisliga C1 gegen Vatanspor Meggen mit 3:1 (2:1).

Zur Erinnerung: 2017 stieg die SG Albaum/Heinsberg – auch in der Relegation – durch eine 0:3-Niederlage gegen den SV Ottfingen II als Fünftletzter mit 41 Punkten in die Kreisliga C ab. Damit wäre Albaum/Heinsberg in der abgelaufenen Saison Neunter geworden.

Der Sieg der SG Albaum/Heinsberg vor rund 800 Zuschauern in Saalhausen war hochverdient. Von Beginn an war Albaum Heinsberg die bessere Mannschaft. Aber in der 34. Minute kam die kalte Dusche. Da verwandelte Akinuami Ajewole einen berechtigten Foulelfmeter zur 1:0-Führung für Vatanspor Meggen.

Einwurf wird zum Eigentor

Doch Albaum/Heinsberg konnte das Spiel noch vor der Pause drehen. Und das auf sehr kuriose Art und Weise. In der 43. Minute lag der Ball nach einem abgefälschten Freistoß von Marvin Büdenbender zum 1:1 im Netz. Und in der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte gab es ein kurioses Eigentor von Vatanspor-Keeper Kadir Kiymaz. Wie 1982 Bayern-Keeper Jean-Marie Pfaff gegen Bremens Uwe Reinders – die „älteren Semester“ werden sich erinnern - lenkte Kadir Kiymaz einen langen Einwurf von Marvin Büdenbender ins eigene Tor.

Nach der Pause das gleiche Bild. Und in der 70. Minute fiel die Entscheidung. Nach einer Flanke sah Kiymaz erneut nicht glücklich aus. Er faustete den Ball auf den Fuß von Tobias Arndt. Und der bedankte sich mit dem 3:1. Damit war das Spiel gelaufen. Bitter für Vatanspor neben der Niederlage: In der 75. Minute Torschützenkönig Akinuami Ajewole Gelb/Rot und fehlt damit am Sonntag im zweiten Relegationsspiel gegen die SpVg Olpe II.

Beckmann stolz auf seine Mannschaft

Nach dem Schlusspfiff des guten Schiedsrichters Christian Buschmann lagen sich die Spieler, Trainer und Fans der SG Albaum/Heinsberg jubelnd in den Armen. „Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft. Sie hat es super gemacht. Wir hatten uns eingeschworen, dass wir in diesem Jahr nicht wieder als Verlierer vom Platz gehen. Wichtig war, dass wir vor ruhig geblieben sind und vor der Pause das Spiel noch gedreht haben. Am Ende hätten wir eigentlich höher gewinnen müssen. Ich glaube, jeder Trainer wäre glücklich, so eine Mannschaft zu trainieren“, sagte SG-Trainer Bernd Beckmann.

Vatanspor Meggen hat nun am Sonntag noch eine zweite Chance, den Aufstieg zu packen. Um 15 Uhr wird in Rahrbach das Relegationsspiel um den dritten Kreisliga B-Aufsteiger gegen die SpVg Olpe II, den Vizemeister der Kreisliga C 2, angepfiffen.

SG Albaum/Heinsberg: Grobbel, Müller, Autsch, Schwermer, Schmidt, Arndt, Sellmann, West, Abdi (38. Schauerte), Schöttes, Büdenbender (87. Hebbecker). – Vatanspor Meggen: Kadir Kiymaz, Akcakoca, Peci, Berillo, Svarca (35. Ismail Baser), Ajewole, Güney, Saraydar, Semih Baser (87. Ercan), Ok (71. Kemal Kiymaz), Yaser.

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