Handball-Aufstieg

SG Attendorn/Ennest muss in die nächste Verlängerung

Kampf um jeden Meter in Herdecke: Hier versucht sich der Attendorn/Ennester Nils Berkenhagen..

Kampf um jeden Meter in Herdecke: Hier versucht sich der Attendorn/Ennester Nils Berkenhagen..

Foto: Meinolf Wagner

Herecke.   Die Ampel zum direkten Aufstieg in die Handball-Landesliga bleibt für die SG Attendorn/Ennest (vorerst noch) auf Rot stehen.

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Mit einer 18:26 (11:13)-Niederlage verspielten die Hansestädter am Donnerstag Abend vor der tollen Kulisse von 500 Zuschauern den Vier-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel gegen die HSG Herdecke-Ende. Die Konsequenz: Herdecke ist direkt aufgestiegen, Attendorn/Ennest muss nachsitzen. Am Sonntag (15 Uhr, Rundturnhalle) und am Mittwoch steht die Relegation gegen den Wittener TV an. Der ist Tabellendritter der Bezirksliga Ruhrgebiet.

Keine Lösungen

Der SG Attendorn/Ennest wurden die Grenzen deutlich aufgezeigt. Sie enttäuschte auf der ganzen Linie. „Wir haben keine Lösungen gegen die Herdecker 5:1-Abwehr gefunden, den Rest erledigte ihr starker Torhüter Dominik Formella,“ bilanzierte ein enttäuschter Nils Berkenhagen nach dem Spiel.

Im ersten Durchgang hielten die Hansestädter noch voll dagegen und hegten berechtigte Hoffnungen, dass die vier Tore Vorsprung aus dem Hinspiel reichen würden. Doch nach dem Seitenwechsel brach die Mannschaft komplett ein. Acht Minuten lang erzielte sie keinen Treffer. „Wir haben nur ansatzweise unsere Leistung wie im ersten Durchgang erbracht. Gegen die Wertung des Spieles haben wir Protest eingelegt, denn es war keine öffentliche Zeit- und Toranzeige vorhanden. Das ist Pflicht,“ erklärte Rudolf Möller, der erste Vorsitzende der SG Attendorn/Ennest. Dennoch ließ Möller keinen Zweifel: „Die HSG Herdecke/Ende hat verdient gewonnen. Gratulation! Der direkte Aufstieg ist verdient.“

SG Attendorn/Ennest: Selter, Jan Berkenhagen; Damjanic (2), Nils Berkenhagen (3), Kopperberg (1), Fernholz (1), Lohölter-Hesse (1), Köster (1), Vogt, Kedzierski, Lars Müller (8), Steffen Springob, Jonas Springob, Janik Müller (1).

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