Pokal

Simon Sander hält die SpVg Olpe im Spiel

Simon Sander, gegen Holzwickede im Tor der SpVg Olpe.

Foto: Meinolf Wagner

Simon Sander, gegen Holzwickede im Tor der SpVg Olpe. Foto: Meinolf Wagner

Olpe.   Nach der Pflicht kommt die Kür und dann wieder die Pflicht.

Die Kür zwischen zwei Meisterschaftsspielen gegen Wickede am vergangenen und in Kirchhörde am kommenden Sonntag fiel auf den Mittwoch Abend.

Da erreichte die SpVg Olpe die nächste Runde im Westfalenpokal durch einen 2:1-Sieg gegen den Liga-Konkurrenten Holzwickeder SC.

Engagiert, laufstark und taktisch diszipliniert gingen die Kreisstädter dieses Spiel an, verfolgten ganz klar die Marschroute an diesem kalten Abend und einer Minuskulisse von 97 zahlenden Zuschauern, die möglicherweise auch auf die zeitliche Überschneidung mit dem Champions League-Spiel von Borussia Dortmund zurückzuführen war.

Klare Steigerung

Für Björn Schneider, den Sportlichen Leiter der SpVg Olpe, konnten die letzten Minuten im Kreuzbergstadion nicht schnell genug herunter ticken. Dann, endlich, ertönte derr Schlusspfiff. „Super! „Die Mannschaft hat sich den Sieg verdient“, freute sich Björn Schneider.

Auch Vorstandsmitglied Jörg Hennecke war mit der Leistung der Kreuzbergelf an diesem Abend absolut einverstanden. „Eine klare Steigerung gegenüber Sonntag“, freute er sich und fügte hinzu: „Auch die Leistung des jungen Torhüters Simon Sanders erfreut mich besonders“.

Olpe-Trainer Marek Lesniak hatte sich für eine „Mini-Rotation“ entschieden. Zum Beispiel im Tor. Christoph Sauermann, der am Sonntag gegen Wickede ein Comeback nach langer Verletzungspause gefeiert hatte, wurde im Pokalspiel am Mittwoch geschont, ebenso wie Alexander Santana, Thomas Rath, Michel Alfes und Thomas Ziegler. Auch sie pausierten. Dafür durften Akteure ran, die weniger Einsatzzeiten hatten. „Es sind alles Spieler des Vereins SpVg Olpe und sie haben sich ihr Spiel, wie Torhüter Simon Sander, im Training verdient“, bemerkte Marek Lesniak.

So war es auch bei Simon Sander, der gegen Holzwickede mit drei riesigen Paraden seine Mannschaft im Spiel hielt. Die Glückwünsche vom Trainer waren nachher der Lohn. „Ein verdienter Sieg, obwohl der Gegner Holzwickede nicht mit kompletter Kapelle angetreten war“, erklärte der Olper Trainer.

Drei tolle Paraden

Trotz der überschaubaren Rotation legte die SpVg Olpe eine konzentrierte Leistung an den Tag wie vom Trainer gefordert. Marek Lesniak: „Wir haben in der ersten Halbzeit bis auf einige Standards wenig zugelassen und drei Mal hat unser Torhüter Simon Sander gut gehalten“.

Nun geht es in der nächsten Runde gegen den SpVg Horsthausen aus Herne. Der ist in der Landesliga 3 beheimatet. Olpe dürfte gewarnt ein: Die Horsthauser haben in der aktuellen Runde am Dienstag die Spielvereinigung Beckum ausgeschaltet. Wie Olpe ein Westfalenligist.

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