Westfalenliga

Spiel in Finnentrop/Bamenohl riecht nach vielen Toren

Viel Torjubel zwischen Finnentrop/Bamenohl und Wiemelhausen. 14 Tore insgesamt fallen 2018/19 in beiden Spielen. 4:2 und 3:5 heißt es aus SG-Sicht.

Viel Torjubel zwischen Finnentrop/Bamenohl und Wiemelhausen. 14 Tore insgesamt fallen 2018/19 in beiden Spielen. 4:2 und 3:5 heißt es aus SG-Sicht.

Foto: martin droste

Finnentrop/Bamenohl.  Gegen Concordia Wiemelhausen startet Vizemeister SG Finnentrop/Bamenohl am Sonntag, 15 Uhr in der H&R-Arena in die Westfalenligasaison.

Beide Mannschaften bestanden ihre Generalprobe im Westfalenpokal und setzten sich jeweils mit 2:0 bei den Landesliga-Aufsteigern TuS Langenholthausen und SC Drolshagen durch. SG-Trainer Ralf Behle nutzte die Gelegenheit und ließ Wiemelhausen am Buscheid unter die Lupe nehmen. „Das Spiel gerade über die Außen ist noch einmal schneller geworden. Das Team spielt mit einem Riesentempo“, hat sich Behle von seinen Spionen sagen lassen. Dabei fehlte der Concordia in Drolshagen urlaubsbedingt noch Xhino Kadiu, mit 28 Treffern der Top-Torjäger der vergangenen Westfalenligasaison. Gegen Finnentrop/Bamenohl ist Kadiu aber wieder dabei.

Der Gast aus dem Bochumer Stadtteil Wiemelhausen, Tabellensiebter der Saison 2018/19, hat seinen Kader nicht nur in den Testspielen laut Ralf Behle „durchrotiert“. Eine Reihe von Leistungsträgern haben die Elf des ehemaligen VSV Wenden-Trainers Jürgen Heipertz verlassen. Dafür sind David Yeboah (VfB Hüls), Cedrick Hupka (SV Horst-Emscher), Markus Scherff (Kirchhörder SC) und zuletzt Jonas Terhechte aus der U19 des SC Verl gekommen.

Noch ohne Neuzugang Mervan Aydin

Einige Ergebnisse in der Vorbereitung lassen aufhorchen: Dazu gehören der 15:3-Kantersieg gegen Viktoria Resse und die 3:6-Niederlage gegen den Zweitligisten und Nachbarn VfL Bochum. Viele Tore fielen in der vergangenen Saison auch zwischen Finnentrop/Bamenohl und Wiemelhausen. Insgesamt 14 Mal klingelte es beim 5:3-Heimsieg im Ruhrgebiet und dem 4:2 für die SG in der H&R-Arena.

Nach dem kraftraubenden Trainingslager vor zwei Wochen in Bamenohl hat Ralf Behle die Intensität der Einheiten heruntergeschraubt. „Die Jungs brauchten wieder Frische“, weiß der Übungsleiter aus Kirchhundem. Beim Pokal-Pflichtsieg gegen Langenholthausen zeigte SG-Torhüter Armed Shaqiri eine starke Leistung. Der junge Schlussmann wird auch zum Saisonstart wieder zwischen den Pfosten stehen, weil Stammkeeper Ingmar Klose noch im Urlaub ist. Das gilt auch für Florian Gräwe. Lasse Strotmann steht wieder zur Verfügung und könnte in der Innenverteidigung den Platz von Burhan Tuncdemir, der in der Türkei eine Profikarriere versucht, einnehmen. Für Neuzugang Mervan Aydin kommt das Heimspiel gegen Concordia Wiemelhausen noch zu früh. „Er hat vier Monate nichts gemacht und ist noch nicht so weit“, gibt Trainer Behle dem 19-Jährigen Zeit und hat den ehemaligen A-Junioren-Bundesligaspieler von RW Essen mit einem individuellen Plan ins Aufbautraining geschickt.

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