„Mein Heimspiel“

Spielt RW Hünsborn auf Schalke? Die Abstimmung läuft

Veltins-Arena in Gelsenkirchen.

Veltins-Arena in Gelsenkirchen.

Foto: Hans Blossey

Hünsborn.  Bestreitet Rot-Weiß Hünsborn sein Landesliga-Fußballspiel gegen den TuS Langenholthausen in der Veltins-Arena?

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Das wäre der Fall, wenn der TuS Langenholthausen das Voting zum Gewinnspiel „Dein Heimspiel“ erfolgreich gestalten. Dann würde der Aufsteiger sein Meisterschaftsspiel am Samstag, den 21. September auf dem Rasen der Schalker Arena austragen. Den Termin bestätigte uns am Dienstag Marcel van Eijk von der Agentur Triceps, die dieses Gewinnspiel organisiert.

Und der Langenholthauser Gegner ist an diesem Landesliga-Spieltag Rot-Weiß Hünsborn. Heißt: Wenn Langenholthausen gewinnt, gewinnt Hünsborn als „Gastmannschaft“ mit. Seit Dienstag Morgen ist die Abstimmung freigeschaltet und läuft bis zum Montag, 2. September, 23.59 Uhr. „Das heißt, dass die Vereine am nächsten Dienstag bescheid wissen, wer gewonnen hat,“ sagt Marcel van Eijk. Bis dahin heißt es: Klicken und Daumen drücken. Abstimmen kann man unter https://veltins-heimspiel.de/online-voting-dh2019/

Das Wochenende 21./22. September stand als Termin für dieses Spiel schon länger fest. Dass es jetzt nicht der Sonntag, sondern der Samstag geworden ist, liegt am Bundesliga-Plan. „Schalke 04 spielt schon am Freitag gegen Mainz 05. Dadurch können wir auf den Samstag gehen,“ erklärte Marcel van Eijk. Das sei auch für die beiden Amateurvereine entspannter, sie haben den Tag nach dem großen Ereignis frei.

Andreas Waffenschmidt gelassen

Auch dass „Mein Heimspiel“ am gleichen Wochenende stattfindet wie ein Heimspiel der Schalker Profis, hat einen ganz einfachen Grund. Marcel van Eijk: „Wenn Schalke auswärts spielt, liegt der Rasen draußen. Weil Schalke aber am Freitag ein Heimspiel hat, muss er für das Spiel am Samstag nicht extra ‘reingefahren werden.“

Bei Andreas Waffenschmidt, dem Trainer des Hünsborner Landesligisten, löst die Aussicht auf ein solches Traumspiel keinen erhöhten Blutdruck aus. „Darüber habe ich mir überhaupt keine Gedanken gemacht,“ sagte er am Dienstag, da die Abstimmung gerade angerollt war. Aber: „Wenn so was zustande kommt, dann sollen sich die Jungs drauf freuen. Sowas nimmt doch jeder gern in seiner Karriere mit.“

Der Trainer selbst sicherlich auch. Wenngleich Andreas Waffenschmidt bei dem Gedanken lachen muss: „Ich habe mir eigentlich vorgenommen, nie mehr nach Schalke zu fahren, seit wir da mal richtig Haue gekriegt haben,“ verriet er. Nein, nicht mit Hünsborn. Zur Erklärung: Andreas Waffenschmidt sympathisiert mit Borussia Mönchengladbach. Da muss mal irgendwas gewesen sein...

Was die Abstimmung angeht, sieht es der RWH-Trainer realistisch. „Ich bin in solchen Situationen vorsichtig, damit bin ich im Leben immer gut gefahren.“ In diesem Fall ist das sicherlich nicht verkehrt, denn die Konkurrenz ist nicht ohne; erwähnt sei da nur der TuS Bövinghausen mit seinem prominenten Trainer: Ex-Profi und Ex-Schalker Thorsten Legat.

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