Kreisliga A

SSV Elspe verpflichtet ehemaligen Westfalenliga-Fußballer

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Neue Gesichter beim SSV Elspe, von links: Marc Haugner, Tim Deutenberg, Luca Hammerschmidt, Marius Friedrichs, Timo Wichmann und Niklas Mester.

Neue Gesichter beim SSV Elspe, von links: Marc Haugner, Tim Deutenberg, Luca Hammerschmidt, Marius Friedrichs, Timo Wichmann und Niklas Mester.

Foto: SSV Elspe

Elspe.  Die Erwartungen, die man beim SSV Elspe an die prominente Neuverpflichtung für die kommende Saison stellt, sind hoch.

„Ein Königstransfer“, sagt Friedhelm Hermes, mit Michael Thielmann sportlicher Leiter im Elsper Wiesengrund. Der Maumker Marius Friedrichs (30) bringt als ehemaliger Westfalenligaspieler beim FC Lennestadt wertvolle Erfahrung mit, an der es der jungen Mannschaft noch mangelt. Das teilte der SSV am Dienstag mit.

„Marius ist für unseren Nachwuchs ein sehr wertvoller Mann“, unterstreicht Michael Thielmann. Von dem Weg, auf die eigene Jugend zu setzten, möchte man in Elspe, trotz der prekären Tabellensituation in der Kreisliga A, nicht abweichen. „Es ist wichtig, diese Richtung beizubehalten, aber wir wollen auch Qualität dazugewinnen“, so Thielmann. Mit der Verpflichtung von Friedrichs eine nur dezente Begradigung also, denn es stoßen in der kommenden Saison gleich fünf junge Nachwuchstalente zum Kader des A-Kreisligisten: Vom TuS Sundern kommt Torwart Luca Hammerschmidt (19 Jahre) zurück, aus der eigenen Jugend Verteidiger Niklas Mester (18), Marc Haugner (18, Innenverteidigung), sowie Tim Deutenberg (18) und Timo Wichmann (18), ebenfalls Abwehrspieler.

Stoßstürmer auf de Wunschliste

Was ist mit dem offensiven Bereich? „Wir möchten uns noch auf ein, zwei Positionen verbessern“, sagt Michael Thielmann. Obenauf auf dem Wunschzettel der SSV-Verantwortlichen: ein Stoßstürmer. Es ist kein Geheimnis, dass es den Elspern in der Offensive in der aktuellen Saison an Durchschlagskraft mangelt.

An diesem Punkt soll Marius Friedrichs als zentraler Mittelfeld- und Führungsspieler ansetzen. Ruhe auf den Platz bringen, das Spiel strukturieren, die Spitzen des SSV Elspe in Szene setzen und auch selbst torgefährlich nach vorne gehen. Was Friedrichs an Erfahrung mit nach Elspe bringt, ist mehr als beachtlich: Von 2011 bis 2020 spielte er beim FC Lennestadt, holte mit dem FC vier Mal den Kreispokal auf dem Feld, drei Mal in der Halle, wurde sechs Mal Stadtmeister auf dem Feld und sieben Mal in der Halle. Mit dem FCL stieg Friedrichs 2012 in die Landesliga auf und zwei Mal in die Westfalenliga (2016 und 2018). Mit dem künftigen SSV-Trainer Bernd Beckmann liegt Marius Friedrichs auf einer Wellenlänge.

Was er aus den Gesprächen mit Beckmann mitgenommen hat: „Seine Kaderplanung ist stark auf die Förderung der jungen Spieler ausgerichtet“, sagt Friedrichs. Und wenn die Saat gedeiht, die jetzt gesetzt wird, wird womöglich auch das mittelfristige Ziel des SSV in Reichweite kommen: gesichertes Mittelfeld, eventuell sogar mal ein einstelliger Tabellenplatz. „Das ist ein Ziel, kein Muss“, betont Friedhelm Hermes, „aber zurzeit zählt für uns nur eins: der Klassenerhalt in der Kreisliga A.“

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