Fußball-Oberliga

Stefan Oerterer entreißt Finnentrop/Bamenohl den sicheren Sieg

Robin Entrup (rechts) hat in der Schlussphase zwei Mal innerhalb weniger Minuten Alu-Pech.

Robin Entrup (rechts) hat in der Schlussphase zwei Mal innerhalb weniger Minuten Alu-Pech.

Foto: Michael Meckel

Finnentrop/Bamenohl.  Mit einer irren Schlussphase verabschiedeten sich dann auch die Oberliga-Fußballer der SG Finnentrop/Bamenohl in die unfreiwillige Corona-Pause.

Noch bis zur 81. Minute hatte die gastgebende SG mit 2:0 geführt, fing sich aber dann noch zwei Gegentore durch Stefan Oerterer, und ging mit einem 2:2 (1:0) gegen den TuS Haltern vom Platz. „Haltern war doch mausetot“, ärgerte sich André Ruhrmann, der Sportliche Leiter der SG.

Zwar war der Doppeltorschütze Stefan Oerterer (81. und 84. Minute) der Name dieser Schlussphase, doch wer gedacht hatte, diese Dramatik sei nicht mehr zu toppen, sah sich getäuscht. Denn danach wurde es richtig heiß. So wäre Haltern fast noch das 3:2 gelungen, hätte Oerterer die Kugel nicht mit der Sohle erwischt.

Aber mehr noch war das Finnentrop/Bamenohler Siegtor möglich. Beide Male war Robin Entrup ganz nah dran. In der 90. Minute traf an den Pfosten. Als Hasan Dogrusöz dem Abpraller nachsetzte, wurde er gefoult, ein klarer Elfmeter blieb der SG allerdings verweigert. „Es ist doch jede Woche dasselbe“, musste sich Trainer Ralf Behle einmal mehr über eine Fehlentscheidung ärgern. Aus dieser Szene heraus ergab sich ein Freistoß für die Gastgeber, den Robin Entrup an die Torlatte setzte.

Bevor Oerterer zuschlug, hatte die SG Finnentrop/Bamenohl alles im Griff, war hoch überlegen und führte, aus Warte der Gäste schmeichelhaft, nur mit 2:0. Hasan Dogrusöz erzielte in der 34. Minute auf schönem Pass von Camprobin das 1:0, Moritz Kümhof erhöhte in der 58. Minute, von Heiko Entrup klasse freigespielt, das 2:0. Angesichts des Zwischenstandes fühlt sich das 2:2 wie eine Niederlage an. Dennoch hatte Ralf Behle keinen Grund, seiner Truppe etwas vorzuwerfen. Im Gegenteil: „Das war eine super-engagierte Leistung“.

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