Mitgliederversammlung

SV Ottfingen packt Projekt Klubhaus an

Ehrungen beim SV Ottfingen; vorn von links: Johannes Selter, Ulrich Niederschlag, Lothar Bröcher, Werner Fischer, Franz Bröcher, Gerhard Niklas, Geschäftsführer Oliver Hetzel; hintere Reihe: Fabian Niklas, Christoph Klein, Udo Hüpper, davor Herbert Niklas, Thomas Selter (verdeckt), Joachim Bieker, Olaf Arns, Oliver Wurm, Michael Clemens, Manfred Eich, Andreas Stock (verdeckt).

Foto: Meinolf Wagner

Ehrungen beim SV Ottfingen; vorn von links: Johannes Selter, Ulrich Niederschlag, Lothar Bröcher, Werner Fischer, Franz Bröcher, Gerhard Niklas, Geschäftsführer Oliver Hetzel; hintere Reihe: Fabian Niklas, Christoph Klein, Udo Hüpper, davor Herbert Niklas, Thomas Selter (verdeckt), Joachim Bieker, Olaf Arns, Oliver Wurm, Michael Clemens, Manfred Eich, Andreas Stock (verdeckt). Foto: Meinolf Wagner

Ottfingen.   Bis auf eine Veränderung blieb in der Vereinsspitze des SV Ottfingen alles beim Alten. Tobias Niklas rückte für seinen Cousin Benedikt in den geschäftsführenden Vorstand.

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„Die Gemeinschaft zählt, sowie die Geschlossenheit“, betonte Oliver Hetzel, der 1. Geschäftsführer des Vereins, auf der Jahreshauptversammlung, „das sind die Eckpfeiler, die uns immer ausgezeichnet haben“. Für diese Aussage bekam Oliver Hetzel von 141 Mitgliedern spontanen Beifall.

Kunibert Kinkel lobt Vorstandsarbeit

Nach einem Jahr der Umstrukturierung und personellen Neuausrichtung im Verein hat die Vorstandsmannschaft mit ihren Ressorts ihre Aufgaben gemacht. So lobte Ehrenvorsitzender Kunibert Kinkel die neue Vorstandsmannschaft: „Ich bin immer der Meinung, dass jemand den Hut aufhaben muss. Doch hat der Vorstand in der jetzigen Form immer den SV Ottfingen im Blick gehabt“.

Ein wichtiger Punkt war: Was machen mit dem in die Jahre gekommenen Klubhaus? Das wurde 1987 seiner Bestimmung übergeben. Zur Zeit prüft der Vorstand verschiedene Alternativen. „Es hat positive Gespräche mit der Gemeinde und der Jahnschaft gegeben“, berichtete Fabian Niklas und kündigte weitere Informationen im Laufe des Jahres an. Klar sei, dass das Bauvorhaben „nicht in Konkurrenz zu geplanten und vorhandenen Einrichtungen in Ottfingen stehen“ werde, führte Fabian Niklas weiter aus.

Der Startschuss für dieses Projekt wird im Rahmen einer Versammlung vorgestellt und dient ausschließlich den Belangen des SV Ottfingen. „Als Gemeinschaft ist diese Maßnahme im Verein zu stemmen“, betonte Kunibert Kinkel, „jeder soll sich individuell an der Sache beteiligen, dann reicht es in der Summe“.

Hinter den Möglichkeiten geblieben

Um den im Raum stehenden Gerüchten Einhalt zu gebieten, erklärte Peter Solbach, erster Brudermeister der örtlichen Bruderschaft: „Ich bin nicht dagegen, wenn es keine Konkurrenz zu den örtlichen Vereinen ist“. Weiter betonte Peter Solbach: „Es wird unsere Unterstützung in der Sache geben“.

Nicht wirklich zufrieden war man mit der ersten Mannschaft, dem Aushängeschild des Vereins. Michael Kügler, noch bis Saisonende Trainer, räumte ein, das die Mannschaft in der Hinserie hinter ihren Möglichkeiten geblieben sei. „Die Bilanz in 14 Spielen mit 6 Siegen, 6 Niederlagen und 2 Remis sind ernüchternd,“ sagte er offen, „für mich gibt es drei Säulen, die in einander greifen müssen. Der Trainerstab, die Mannschaft, der Vorstand. Sie müssen sich ständig hinterfragen.“

Vielleicht habe „der Trainer die Mannschaft falsch für das Spiel zusammengestellt, die Mannschaft selbst nicht genug getan oder die Erwartungen im Vorstand waren zu hoch. Vieles ist zusammen gekommen,“ sagte Kügler und mahnte: „Wir sind in einer gefährlichen Lage. Zwölf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Germania Salchendorf, aber auch sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Wir werden als Team alles dafür tun, dass die Mannschaft in ruhiges Fahrwasser kommt“.

Einen Blick in die Zukunft richtete Karl-Heinz Linke, der Sportliche Leiter: „Die Kaderplanung ist schwierig. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass wir eine starke Mannschaft haben. Nach einer intensiven Analyse mussten wir feststellen, dass der Kader in Breite besser aufgestellt werden muss damit der Trainer handeln kann“.

Die Mannschaft braucht als Bindeglied einen Betreuer. Ziel sei zudem, „in der kommenden Saison ein Team zusammen zu stellen, das sich mit den Fans und dem Verein SV Ottfingen identifiziert“, mahnte Karl-Heinz Linke an.

Er konnte zwei Neuverpflichtungen vermelden: Fabian Kolb kommt vom SuS Niederschelden und Enrico Balijaj vom 1. FC Kaan-Marienborn.

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