Laufen

Trail-Läufer trafen sich zur Schlammschlacht in Lennestadt

Trails4Germany in Lennestadt

"Trails4Germany" heißt die Laufserie, die am 13. Mai 2018 Station in Lennestadt machte. Die Läufer gingen über 12 bzw. 20 Kilometer an den Start.

"Trails4Germany" heißt die Laufserie, die am 13. Mai 2018 Station in Lennestadt machte. Die Läufer gingen über 12 bzw. 20 Kilometer an den Start.

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Lennestadt.   Die Trail-Serie „Trails 4 Germany“ kam nach Lennestadt. Heftiger Regen sorgte für harte Bedingungen. Über zehn Kilometer siegte ein Wendener.

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Tobias Lautwein (31) von der SG Wenden gewann die Kurzstrecke beim Trail Run in Lennestadt. Er schaffte die 12,4 Kilometer in 48:39,3 Minuten. Es war die zweite Etappe der sechsteiligen Laufserie „Trails 4 Germany.“

170 Läuferinnen und Läufer nahmen teil, und wagten sich an die 319 oder 473 Höhenmeter.

Auf der Langdistanz über 20 Kilometer siegte Tim Dally. Darüber hinaus lief kein Aktiver des Sport Schneider Teams mit, weil sie als Gastgeber mit organisatorischen Aufgaben betraut waren. „Wir waren Vorläufer und dann nochmals Schlussläufer hinter den Zehnern,“ erklärte Peter Schneider. Dally hielt also die Farben des Heim-Tams hoch. „Er kannte die Strecke auch nicht, er wollte die zehnmal mit mir ablaufen,“ berichtete Peter Schneider und fügt lachend hinzu: „ich hab’s aber nicht einmal geschafft.“ Er fand es „toll, dass die Stadt Lennestadt sich mit engagiert hat, die haben auch gemerkt: Da machen die Schneiders/Ottos nicht irgendwas, sondern ein richtig tolles Event.“

Waldbesitzer waren kooperativ

Was Peter Schneider besonders erfreute, war der Verlauf der Vorbereitungen. Sein Job war, die Strecke festzulegen, was unter anderem auch die Gespräche mit Forstamt oder Waldbesitzern mit sich bringt. Peter Schneider: „Die habe ich alle einzeln angeschrieben. Und im Nachhinein einen Riesen-Dank an alle dafür, dass wir da durch durften.“

Nach der Veranstaltung habe man dann nochmals die ganze Strecke abgelaufen und „alles picobello“ hinterlassen. „Besenrein,“ wie Peter Schneider es treffend ausdrückt.

Die Strecke war eine Mischung aus anspruchsvolleren, steilen, teils nur einspurigen Trails und angenehm schnell zu laufenden Passagen. Hier und da sorgten umgekippte Baumstämme für Abwechslung.

Abwechslungsreicher Kurs forderte Balance

Für gut geübte Trail-Läufer waren die Wege ohne Probleme zu bewältigen, Anfänger hingegen wurden auf dem abwechslungsreichen Kurs an einigen Stellen in Sachen Balance und Trittsicherheit gefordert. Spätestens als der zeitweise massive Regen den Boden in eine Rutschbahn verwandelt hatte, musste die volle Konzentration den teils sehr steilen Bergab-Passagen gelten. Denn entgegen der Ankündigung des Streckensprechers, das noch zum Start des 20-Kilometer-Rennens herrliche Wetter bleibe stabil, geriet der Wettkampf ab etwa 12.30 Uhr zur Regen- und Schlammschlacht.

Die Läufer trugen es mit Fassung und nahmen das Wetter als weitere Herausforderung an. Mulmig wurde den Teilnehmern lediglich, als erste Blitze über ihren Köpfen zuckten. Das Gewitter zog allerdings schnell vorbei und machte lediglich durch entferntes Donnergrollen auf sich aufmerksam.

Vor dem Regenguss konnten die Läufer nicht nur die bestens markierte Strecke, sondern auch die Fernsicht auf die Höhen des Sauerlands genießen.

Am Ende kam niemand sauber ins Ziel. Schuhe, Beine und zahlreiche Gesichter waren mindestens gesprenkelt.

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