Landesliga

Trainer-Trio verlängert bei der SpVg Olpe

Thomas Hüttebleibt der SpVg Olpe über diese Saison hinaus als Trainer erhalten. Im gleichen Zug sagen auch seine Mitstreiter Mounir Saida und Guido Dömer  für die kommende Spielzeit zu.

Thomas Hüttebleibt der SpVg Olpe über diese Saison hinaus als Trainer erhalten. Im gleichen Zug sagen auch seine Mitstreiter Mounir Saida und Guido Dömer für die kommende Spielzeit zu.

Foto: Michael Meckel

Olpe.   Es war ein kurzes Gespräch, wie Björn Schneider berichtete. Und es nahm den erhofften Ausgang.

Cheftrainer Thomas Hütte, Co-Trainer Mounir Saida und Torwarttrainer Guido Dömer bleiben dem Fußball-Landesligisten SpVg Olpe auch in der Saison 2019/20 erhalten.

„Wir fühlen uns mit den Dreien sehr wohl und den Dreien gefällt es sicherlich bei uns sehr gut,“ bringt es Björn Schneider, Sportlicher Leiter und Vorstandsmitglied der SpVg Olpe, auf einen kurzen Nenner, „für die beiden anderen war es wichtig, dass Thomas weiter macht.“

Ohnehin habe der Verein im letzten Jahr schon betont, den Weg längerfristig miteinander gehen zu wollen, erinnerte Björn Schneider den letzten Winter, als die Zusammenarbeit zwischen Kreuzberg-Klub und Thomas Hütte besiegelt worden war, und spricht etwas ganz Wesentliches aus: „Ich bin den Dreien nach wie vor sehr dankbar dafür, dass sie trotzdem zu ihrem Wort gestanden sind.“

Trotzdem heißt: Obwohl sich zum Saisonende 2017/18 hin immer mehr Spieler abgemeldet hatten und die Voraussetzungen für Thomas Hütte zum Start der neuen Saison ganz andere waren als zum Zeitpunkt seiner Zusage. Genau gesagt: 14 Abgänge hatte der Verein verkraften müssen. „Das sah, als wir die Verträge mit Thomas und Guido abgeschlossen hatten, noch ganz anders aus,“ stimmt Björn Schneider zu.

Insgesamt sieht der Sportliche Leiter den Verein „auf einem guten Weg“. Das bezieht Björn Schneider auch auf den Fußball-Nachwuchs. „Thomas hat ein großes Herz für die Jugendabteilung, Er bringt sich auch da im Training mit ein. Ich denke schon, dass ihm die Entwicklung dort gefällt. Man sieht ja: Im unteren Bereich tut sich was.“

Zwei Mal habe man sich zusammengesetzt, habe analysiert, was noch zu verbessern sei. Vorrang habe nun erst einmal der Klassenerhalt in der Landesliga, dazu bedarf es noch einiger Punkte. „Ja, da fehlen noch einige, um die Liga zu halten,“ macht sich Björn Schneider nichts vor und hofft, dass die Mannschaft „aus dem kleinen Negativtrend wieder herauskommt“. Vielleicht ja schon am Samstag. Dann gastiert die Spielvereinigung zum Jahresabschluss beim TuS Erndtebrück II.

Dass der Verein in der Winterpause noch einmal personell nachpackt, hält Björn Schneider für eher unwahrscheinlich. „Das ist schwer. Entweder du kriegst Spieler, die irgendwo unzufrieden sind, oder die Ablösesumme zwischen den Vereinen ist frei verhandelbar. Das sind zwei Faktoren, die es schwer machen, einen zu finden. Deswegen bin ich nicht so optimistisch, das und da was gelingt. Aber schaun’ mer mal.“

Umso mehr hoffen die Verantwortlichen vom Kreuzberg, dass vor allem die seit längerem Verletzten bald wieder fit werden. Nicht gut sieht es im Falle Alex Santana aus. „Er soll wohl, Ende Dezember operiert werden und wird uns sicherlich länger fehlen,“ befürchtete Björn Schneider, dass der Innenverteidiger so bald nicht zurückkommt.

Bei Louis Zmitko und Christian Klur, die ja schon seit Saisonbeginn wegen Mittelfußbruchs fehlen, geht Björn Schneider davon aus, „dass sie im neuen Jahr wieder mit dabei sind.“ Dagegen werde Oliver Ziegler im kommenden Jahr „sehr wahrscheinlich“, wie Björn Schneider es formulierte, aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen.

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