Westfalenliga 2

Trotz 0:8- FC Lennestadt hat keine Angst vor Wanne-Eickel

Mit vollem Einsatz dabei: Lennestadts Moritz Thöne (rechts).

Mit vollem Einsatz dabei: Lennestadts Moritz Thöne (rechts).

Foto: Michael Meckel

Lennestadt.  12 Tore in zwei Heimspielen und eine offene Rechnung: Der FC Lennestadt ist hochmotiviert vor dem Heimspiel gegen den DSC Wanne-Eickel.

Gibt es auch im dritten Heimspiel des Jahres gegen den DSC Wanne-Eickel wieder ein Schützenfest beim Westfalenligisten FC Lennestadt? Wenn ja, dann aus FCL-Sicht keins wie im Hinspiel. Denn da ging der FC Lennestadt mit sage und schreibe 0:8 in Wanne baden und kassierte nach vier Auftaktsiegen seine erste Saisonniederlage. Anstoß ist am Sonntag um 15.30 Uhr.

In den beiden Heimspielen 2020 gegen Erkenschwick und Schüren gab es sechs Punkte mit 12:5-Toren. Beide Gäste bekamen ein halbes Dutzend Tore von Florian Friedrichs Co. eingeschenkt.

Das dürfte gegen Wanne-Eickel eher ein aussichtsloses Unterfangen sein, denn der Tabellenzweite ist in starker Form. Aus den letzten sechs Spielen gab es 16 Punkte. Allerdings musste sich Wanne letzte Sonntag mit einem 1:1 gegen Brünninghausen begnügen. Und nach dem 7:4-Sieg von Bamenohl in Sinsen beträgt der Rückstand der Gäste auf Finnentrop/Bamenohl wieder sechs Punkte auf den Spitzenreiter.

Winkel: „Wollen gewinnen“

Mit den guten Ergebnissen im Rücken sieht FCL-Trainer Jürgen Winkel dem Spiel gegen Wanne-Eickel optimistisch entgegen. „Gegen Schüren war es trotz einiger Umstellungen ein tolles Spiel. Jetzt wollen wir auch gegen Wanne-Eickel zuhause gewinnen. Sicher wird es schwer werden, denn Wanne-Eickel gehört sicher zu den absolut stärksten Mannschaften der Liga.

Aber an einem guten Tag ist es sehr schwer, uns zuhause zu schlagen. Und immerhin haben wir auch gegen Finnentrop/Bamenohl einen Punkt holen können“, erinnert Jürgen Winkel an das 2:2 gegen den Tabellenführer im letzten Hinrundenspiel Anfang Dezember.

Vorsicht vor Dawid Gincek

Dafür sei es natürlich wichtig, die Fehler aus dem Hinspiel zu vermeiden und die starke Offensive der Gäste um Torjäger Dawid Gincek, der mit 17 Treffern hinter Florian Friedrichs und Phillip Hennes von der SG Finnentrop/Bamenohl auf Platz der der Torjägerliste steht, in den Griff zu bekommen. „Das 0:8 im Hinspiel war schon ziemlich heftig. Das Ergebnis kam aber auch deshalb zustande, weil wir alles versuchten, den Anschluss zu schaffen. Ich bin kein Freund davon sich nur hinten reinzustellen“, sagt Winkel.

Personell kehrt Christoph Hebbeker zurück. Auch Lukas Völmicke, der gegen Schüren nach einem Schlag ins Gesicht zur Halbzeit vom, Spielfeld musste, ist wieder einsatzbereit.

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