Jubiläum

TuS Lenhausen macht die 100 voll

Beim Jubiläumsverein TuS Lenhausen blicken die Verantwortlichen um den 1. Vorsitzenden Stefan Bischopink (hinten Mitte) nicht nur in die Vergangenheit, sondern schauen mit den Mini-Kickern auch in die Zukunft.

Beim Jubiläumsverein TuS Lenhausen blicken die Verantwortlichen um den 1. Vorsitzenden Stefan Bischopink (hinten Mitte) nicht nur in die Vergangenheit, sondern schauen mit den Mini-Kickern auch in die Zukunft.

Foto: Martin Droste

Lenhausen.   Zum Ehemaligen-Treffen am 24. Mai hat der TuS Lenhausen alle früheren Trainer, Betreuer und Spieler seiner beiden Seniorenmannschaften eingeladen.

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Die Liste ist lang, sehr lang. Über 250 Einladungen sind rausgegangen. „Die Resonanz ist sehr gut. Aus den ersten Bezirksligajahren sind 95 Prozent Zusagen gekommen“, freut sich Theo Vollmert, lange Jahre beim TuS Kapitän, Libero und Vorstopper.

Festkommers am 26. Oktober

Das Ehemaligen-Treffen am Freitagabend ab 18 Uhr läutet das Jubiläums-Sportfest ein. Denn der Verein aus dem Ort mit 1050 Einwohnern feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Der offizielle Festkommers findet erst am 26. Oktober in der Schützenhalle statt. Aber auch das Sportfest vom 24. bis 26. Mai steht ganz im Zeichen des 100-Jährigen. Man merkt dem langjährigen Vereinschef Stefan Bischopink und seinen Mitstreitern an, dass sie stolz auf dieses Jubiläum sind. Auch wenn die ganz großen sportlichen Zeiten des TuS schon einige Jahre vorbei sind. „Wir sind froh, dass wir die Kreisliga A halten können“, ist der langjährige 1. Vorsitzende mit dem Status Quo ganz zufrieden.

Auch Stefan Bischopink feiert in diesem ein Jahr ein besonderes Jubiläum. Der Lenhauser steht seit einem Vierteljahrhundert an der Spitze des Vereins. „Wir sind breit aufgestellt“, verweist Bischopink auf „30 Mann im Vorstand“. Dazu gehört seit 45 Jahren Martin Vollmert, der an der Seite seines Bruders Theo als linker Verteidiger in der 1. Mannschaft gespielt hat. Peter Kramer war lange Kapitän und sitzt seit über 20 Jahren im Vorstand. Das gleiche gilt für den ehemaligen Bezirksligaspieler Hubertus Sieler. Und da gibt es ja auch noch Otto Maumetzen, die „gute Seele“ des TuS Lenhausen, der schon Obmann, Betreuer und Jugendtrainer war.

Sie können viel erzählen von der Zeit, als der TuS Lenhausen in den 70er-Jahren Bezirksligist war. Das schaffte der Verein dann Jahre später wieder unter Jens Selter. Für den Attendorner war der TuS die erste Trainerstation. Mitte der 2000er-Jahre spielte Lenhausen zwei Jahre in der Bezirksliga 7. Trainer war damals der Plettenberger Klaus König.

Selter und König stehen auch auf der Einladungsliste für das Ehemaligen-Treffen. Senior unter den ehemaligen Trainern des TuS Lenhausen ist Lothar Bock. Unter den früheren Übungsleitern sind viele bekannte Namen. Hier eine kleine Auswahl: Horst Seuster, Dirk Stiefelhagen, Jochen Hoberg, Uli Kremer, Dieter Franke, Christof Entrup, oder Wolfram Wienand. Aktuell wird der A-Ligist vom Duo Heino Wohlfahrt und Manuel Richert trainiert. Bei kühlen Getränken und Grillspezialitäten stehen am Freitag die guten, alten Zeiten im Mittelpunkt. Gezeigt werden Fotos aus 100 Jahren Vereinsgeschichte: Bekanntes und Unbekanntes aus einer Epoche, als noch auf Asche und dem alten Sportplatz direkt an der Lenne gespielt wurde. In Arbeit ist auch eine Festschrift mit vielen Bildern. Dafür ist Helmut Witte verantwortlich.

INachwuchsarbeit fest im Blick

Das Geburtstagskind, so Vorsitzender Stefan Bischopink, will aber nicht nur „in der Vergangenheit schwelgen“. Beim TuS Lenhausen haben die Verantwortlichen die Zukunft des Vereins fest im Blick. Und dazu gehört vor allem die Nachwuchsarbeit. Hier spielt man mit der A- bis D-Jugend in der JSG Lennetal. Bei den E- und F-Junioren sowie den Mini-Kickern gibt es eine Zusammenarbeit mit dem TV Rönkhausen. Eine Spielgemeinschaft mit dem Nachbarverein auch im Seniorenbereich „ist im Moment kein Thema“, stellt Vereinschef Bischopink klar.

Gegründet wurde der TuS Lenhausen 1919 im Gasthof Bischoff. Der Verein hatte früher auch eine starke Turnabteilung. Dafür stehen die Namen Fritz Zepke und Fritz Blume.

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