Kreisliga B Olpe

TuS Rhode macht den personellen Rundumschlag

Raphael Hütte (hier noch im Trikot der SpVg Olpe) bleibt Trainer des TuS Rhode.

Raphael Hütte (hier noch im Trikot der SpVg Olpe) bleibt Trainer des TuS Rhode.

Foto: Michael Meckel

Rhode.  Im ersten Jahr nach dem Ende der SG mit den Sportfreunden Biggetal läuft es gut beim Olper Traditionsklub.

Seit dem Sommer nimmt der TuS Rhode wieder als eigenständiger Verein am Spielbetrieb im Fußballkreis Olpe teil, nach dem die Spielgemeinschaft mit den Sportfreunden Biggetal aufgelöst wurde. Mit Ricco Holz und Raphael Hütte übernahmen zwei junge Trainer den Olper Traditionsverein. Nun hat der Klub die vorzeitige Winterpause genutzt und mit dem Gespann verlängert.

„Wir sind sowohl mit dem Verlauf der bisherigen Spiele als auch mit der Arbeit unserer Trainer hochzufrieden“, betont Michael Hütte, Sportlicher Leiter des TuS Rhode. Nach dem Ende der SG mussten die Rhoder eine komplett neue Mannschaft aufbauen, holten viele neue Spieler und gaben auch der eigenen Jugend eine Bühne, um sich weiterzuentwickeln.

Hohe Trainingsbeteiligung

„Wir hatten insgesamt zehn Neuzugänge, davon kamen sieben aus der eigenen Jugend. Und die sind nun fast alle fester Bestandteil der Mannschaft“, sagt Hütte nicht ganz ohne Stolz. Die Trainingsbeteiligung war durchgehend hoch. „20 sind immer da. Wir haben ja einen recht großen Kader mit 25 Leuten. Darunter sind einige Studenten und Schichtarbeiter, die nicht regelmäßig trainieren können“, erklärt Michael Hütte.

Sportlich kann sich die Bilanz des TuS Rhode nach den ersten Monaten durchaus sehen lassen. In der Kreisliga B steht die Mannschaft nach zehn absolvierten Spielen auf dem sechsten Platz mit 18 Punkten, vier Punkte beträgt der Rückstand auf den potenziellen Relegationsplatz.

Kompletter Kader sagt zu

„Die Jungs ziehen gut mit. Sie dürfen bei uns auch Fehler machen, das bleibt bei so einer jungen Mannschaft ja auch nicht aus. Wir sagen immer: Fehler dürfen gemacht werden, so lange es immer andere sind“, verrät Hütte schmunzelnd.

Neben den Trainern wird auch der gesamte Kader zusammenbleiben, was angesichts des guten Saisonstarts keine Überraschung sein dürfte. „Wir haben eine gute Stimmung in der Mannschaft, das spielt eine große Rolle“, weiß Hütte.

Nur eine Frage bleibt ungeklärt: Wann dieser Kader das nächste Mal gemeinsam spielen darf.

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